Polytechnische Schule
Korneuburger Direktorin fordert Politik-Bekenntnis für’s Poly

<f>Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister</f>, Bundesrätin Sandra Kern und Pflichtschulinspektor Josef Fürst zu Besuch im Poly.
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  • <f>Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister</f>, Bundesrätin Sandra Kern und Pflichtschulinspektor Josef Fürst zu Besuch im Poly.
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Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister stattete dem Korneuburger Poly einen Besuch ab.

BEZIRK | STADT KORNEUBURG. "Ich bin selbst die Tochter einer Berufsschullehrerin und weiß um die hervorragende Arbeit, die hier geleistet wird", erzählt Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, als sie die Polytechnische Schule in Korneuburg besuchte. "Von anderen Staaten werden wir um unser modernes Konzept der dualen Ausbildung beneidet, nur im eigenen Land hat diese und auch die Schulform Poly keinen oder nur geringen Stellenwert." Und auch Direktorin Helene Fuchs-Moser weiß, "manchmal muss man die Eltern regelrecht überreden, ihre Kinder ins Poly zu lassen."

Poly aufwerten

"Es braucht ein klares Bekenntnis der Politik, alles andere hilft nicht, nur so kann auch in der Gesellschaft das Poly aufgewertet werden", ist Fuchs-Moser überzeugt. Dass hier gute Arbeit geleistet wird, davon machte sich Teschl-Hofmeister bei ihrem gemeinsamen Besuch mit Bundesrätin Sandra Kern ein Bild. Auch Pflichtschulinspektor Josef Fürst zeigte sich beeindruckt. Nicht nur, dass jeder Schüler und jede Schülerin bis spätestens Oktober fertige Bewerbungsunterlagen hat, auch die Praxismöglichkeiten in der Schule, in den Werkstätten des Landesjugendheimes sowie in Betrieben der Stadt imponierten ihm. Und Fuchs-Moser fügt hinzu: "Wer eine Lehrstelle will, der bekommt auch eine."
Ein erster Schritt hin zur Aufwertung des Polys, das als wichtiger "Lieferant" angehender Lehrlinge dient, ist eine Änderung, die 2019 in Kraft tritt. So dürfen dann auch jene Schüler, die eine höhere Schule abgebrochen haben, ins Poly gehen, auch wenn sie eigentlich schon die Schulpflicht absolviert haben. "Bisher war das nicht möglich. Man muss aber bedenken, dass jeder Schüler und jede Schülerin, die eine gute Ausbildung bekommt, für die Gesellschaft sehr wertvoll ist", erklärt Fürst.

Wertvolles Wissen

Im Jänner geht es im Poly wieder los, dann beginnen die Anmeldung für das kommende Schuljahr. Den Schülern stehen verschiedene Schwerpunkte – Holz, Metall, Elektro, Dienstleistung, Tourismus und Handel – zur Verfügung. Los geht es immer mit einer Orientierungsphase, in der man in die verschiedenen Fachbereiche hineinschnuppern kann. Dank umfangreicher Praxis werden die Schüler im Korneuburger Poly gut auf die folgende Lehrausbildung vorbereitet. "Sie sammeln bei uns in einem Jahr oft schon das Wissen aus dem ersten Lehrjahr", erklärt Direktorin Fuchs-Moser.

Autor:

Sandra Schütz aus Korneuburg

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