Mobil im Bezirk Korneuburg
Pannenfahrer rückten 7.100 Mal aus

März und August – Einsatzrekorde für Pannenfahrer aus Langenzersdorf.
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  • März und August – Einsatzrekorde für Pannenfahrer aus Langenzersdorf.
  • Foto: ÖAMTC
  • hochgeladen von Sandra Schütz

ÖAMTC-Pannenhilfe: 2018 mehr als 130.000 Einsätze in ganz Niederösterreich. In Langenzersdorf rückten die Pannenfahrer des Clubs 7.100 Mal aus.

BEZIRK KORNEUBURG | LANGENZERSDORF (pa). Zu rund 130.000 Einsätzen mussten die Pannenfahrer des Mobilitätsclubs 2018 in Niederösterreich. Im Vergleich zu 2017 (126.300) sind die Einsatzzahlen damit um rund drei Prozent angestiegen. "Im Schnitt haben unsere Pannenfahrer in Niederösterreich im Vorjahr also rund 356 Einsätze pro Tag absolviert", erklärt Gerhard Samek, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe in Wien, NÖ und dem Burgenland. "Die einstzstärksten Monate auf NÖs Straßen waren die Wintermonate – mit rund 12.400 Einsätzen im Februar, gefolgt von März und Dezember mit jeweils rund 11.700 Einsätzen.

Bezirk Korneuburg: Einsatzrekorde im März & August

Einsatzreich war das Jahr 2018 auch für die Pannenfahrer im Raum Langenzersdorf. Insgesamt rückten sie 7.100 Mal aus, um Pannenhilfe zu leisten. "Rekordmonate waren März und August mit jeweils rund 670 Einsätzen, gefolgt von Dezember mit 640 Einsätzen", berichtet Samek.
Hauptpannengründe waren 2018 einmal mehr Probleme mit der Batterie. "Mehr als ein Drittel der Einsatzfahrten mussten die Gelben Engel deshalb zurücklegen", schildert der ÖAMTC-Experte. Der Abschleppdienst, der zum Einsatz kommt, wenn gar nichts mehr geht, wurde in NÖ zudem rund 32.300 Mal gebraucht, ein Plus von 5,9 Prozent.

Neu: "Reserve-Kanister" für’s E-Auto

Ein besonderer Fall für die ÖAMTC-Pannenfahrer sind Elektrofahrzeuge, die mit leerem Akku liegenbleiben. Dafür gab es bisher nur eine Lösung: Abschleppen zur nächsten Ladesäule.
Der Mobilitätsclub hat daher seit einigen Wochen einen "Mobile Electric Vehicle Charger", eine Art Powerbank für E-Autos, im Probebetrieb. Dieses Gerät besteht aus mehreren Lithium-Zellen, die direkt am Pannenort in wenigen Minuten ausreichend Strom für eine Weiterfahrt abgeben können. "Damit sollte die Fahrt zur nächsten Ladesäule möglich sein und die bisher obligatorische Abschleppung kann entfallen", so Samek.

März und August – Einsatzrekorde für Pannenfahrer aus Langenzersdorf.
Mit dem "Mobile Electric Vehicle Charger" sollen E-Autos mit leerem Akku wieder "aufgetankt" werden.

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