Großaufgebot bei Übung
Spezial-Einsatzkräfte am neuen Übungsstützpunkt
- Die Spezialeinheiten am neuen Übungsstandort Korneuburg mit Bürgermeister Christian Gepp und Vizebürgermeisterin Helene Fuchs-Moser
- Foto: Lisa Wurzinger / RegionalMedien Niederösterreich
- hochgeladen von Lisa Wurzinger
Großaufgebot im neuen Spezial-Einsatzkräfte Übungsstützpunkt. Erstmals war es nun so weit und es wurde in Korneuburg getestet. Helikopter, Spezialeinheiten und auch Polizeihunde waren im Einsatz.
KORNEUBURG. Das ehemalige Asylquartier in Korneuburg ist jetzt Geschichte. Vergangenen Freitag wurde es zum neuen Schauplatz der Spezial- und Sondereinheiten der Polizei. Die WEGA und auch die Cobra dürfen dort ab sofort alle möglichen Einsatzszenarien, wie zum Beispiel eine Geiselnahme, Raubüberfälle oder auch Anti-Terror-Einsätze üben und perfektionieren. Das Übungszentrum liegt im Industriegebiet und umfasst mehrere Gebäude. Treppenhäuser, Gänge, Zimmer und auch Flächen im Freien.
Testen wie im Ernstfall
Ein Hubschrauber der Flugpolizei und Drohnen lieferten Luftaufnahmen, während die Bodenkräfte koordiniert das Gebäude durchsuchten. In der Übung waren neben WEGA auch die Schnelle Interventionsgruppe sowie Polizeihundestaffel aus Niederösterreich beteiligt. Im ersten Szenario gab es einen Raubüberfall mit einem schwer bewaffnetem Täter. Die Aufgabe war es, den Täter zu stellen und zu entwaffnen.
Wichtig für die Polizei und Sondereinheiten
"Es ist für viele Korneuburger jetzt die Frage, was spielt sich hier ab? Polizeihubschrauber, Drohne, der Surviver aus Wien und unzählige Polizeikräfte. Das wird ein regelmäßiges Trainingsgelände sein. Wir werden hier so oft wie möglich trainieren. Heißt nicht, dass jedes Mal der Hubschrauber kommt, wir üben auch in den Gebäuden. Somit, bitte machen Sie sich keine Sorgen, wir üben nur für den Ernstfall. Mit scharfer Munition wird hier allerdings nicht gearbeitet" - so Bundespolizeidirektor Michael Takacs.
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