Tourismus am Anfang

Wolfgang Kaiser eröffnete 2011 die Kaiserrast in Stockerau. Für ihn steckt der Tourismus im Bezirk noch in den „Kinderschuhen“.
  • Wolfgang Kaiser eröffnete 2011 die Kaiserrast in Stockerau. Für ihn steckt der Tourismus im Bezirk noch in den „Kinderschuhen“.
  • hochgeladen von Sandra Schütz

BEZIRK (sz). Zu diesem Resümee kommt man, geht es nach Stockeraus Hotelier Wolfgang Kaiser, der 2011 seine Kaiserrast eröffnete. Mit rund 80 Betten direkt an der Autobahnabfahrt Stockerau Ost, reichhaltiger Gastronomie und umfangreichen Platz für Veranstaltungen aller Art, mangelt es Kaiser vor allem an einem: „Attraktive Ausflugsziele in der Umgebung, die Gäste länger beschäftigen, als nur für einen Tag.“
Zwar konnte Kaiser seit der Eröffnung eine jährliche Steigerung der Nächtigungen im zweistelligen Bereich verzeichnen, sein „Hauptgeschäft“ besteht aber nicht aus den klassischen Touristen. „Unser Hauptklientel sind Geschäftsreisende.“ Auch internationale Reisegruppen, die auf Besuch in Österreich sind, machen oft bei ihm Station.

Nächtigungszahlen sinken

Ein deutliches Nächtigungsminus verzeichnet nicht nur das gesamte Bundesland Nieder-österreich, sondern auch ein Großteil der Gemeinden und Städte im Bezirk Korneuburg. Am deutlichsten zu spüren bekommt dies Großrußbach, wo man in zehn Jahren 2.983 Nächtigungen verlor und auch Stetten sieht sich mit einem Nächtigungsminus von 1.069 konfrontiert. Die Bezirkshauptstadt Korneuburg hat ihre Nächtigungszahlen beinahe halbiert. Einzig Bisamberg (+ 582) und Enzersfeld (+ 974) konnten sich über Nächtigungszuwach freuen.

Zur Sache

Die Nächtigungszahlen im Bezirk Korneuburg von 2012 und in Klammer der Wert von 2002:
Bisamberg: 16.970 (16.388)
Enzersfeld: 7.541 (6.567)
Ernstbrunn: 4.777 (5.585)
Großrußbach: 7.144 (10.127)
Harmannsdorf: 2.180
Korneuburg: 1.477 (2.614)
Langenzersdorf: 7.203
Leobendorf: 9.759 (1.000)
Sierndorf: 2.050
Stetten: 7.977 (9.046)
Stockerau: 36.879 (37.480)

Einzig die Marktgemeinden Bisamberg und Enzersfeld konnten sich über eine Steigerung der Nächtigungszahlen von 2002 auf 2012 freuen.
(Quelle: Statistik Austria)

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