Frauen in NÖ
Wechseljahre – warum 1 Million Frauen in Österreich keine Pause machen

Sabine Hilbert (Land NÖ), Lisi Cinatl (Psychotherapeutin, Frauenberatungsstelle wendepunkt), Eveline Diridl (Gynäkologin, Spezialistin für Wechseljahre), Anna Rosenberger (kfb St. Pölten), Tini Kainrath (Sängerin), Frauen-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Manuela Raidl-Zeller (Geschäftsführerin Sonnentor), Birgit Brunsteiner (Moderation), Andrea Völkl (Bürgermeisterin  | Foto: Erich Marschik
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  • Sabine Hilbert (Land NÖ), Lisi Cinatl (Psychotherapeutin, Frauenberatungsstelle wendepunkt), Eveline Diridl (Gynäkologin, Spezialistin für Wechseljahre), Anna Rosenberger (kfb St. Pölten), Tini Kainrath (Sängerin), Frauen-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, Manuela Raidl-Zeller (Geschäftsführerin Sonnentor), Birgit Brunsteiner (Moderation), Andrea Völkl (Bürgermeisterin
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Mehr als 200 Frauen, ein Thema, das viel zu lange unter den Teppich gekehrt wurde – und ein klares Signal: Die Wechseljahre gehören ins Rampenlicht. In Stockerau fiel der Startschuss für die Veranstaltungsreihe „Von Pause keine Rede!“ – und der Name ist Programm.

NÖ/BEZIRK KORNEUBURG. In Stockerau wurde am 22. März 2026 ein starkes Zeichen gesetzt: Über 200 Teilnehmerinnen kamen zum Auftakt der vierteiligen Reihe „Von Pause keine Rede!“. Im Fokus steht eine Lebensphase, die rund eine Million Frauen in Österreich betrifft – und dennoch oft unsichtbar bleibt.

Die Frauen-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.  | Foto: Erich Marschik
  • Die Frauen-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister.
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Frauen-Landesrätin (ÖVP) Christiane Teschl-Hofmeister bringt es auf den Punkt: Die Wechseljahre sind keine Randerscheinung, sondern eine prägende Zeit. Viele Frauen stehen mitten im Berufsleben, tragen familiäre Verantwortung und erleben gleichzeitig körperliche Veränderungen, die häufig schwer einzuordnen sind. Ihr Appell: mehr Offenheit, mehr Wissen – und vor allem mehr Verständnis.

Mehr als „nur“ Symptome

Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen oder Konzentrationsprobleme – all das wird oft als „normal“ abgetan. Doch genau diese Beschwerden können den Alltag massiv beeinflussen. Die Veranstaltungsreihe will hier gegensteuern. Sie rückt die körperlichen und emotionalen Veränderungen bewusst in den Mittelpunkt und schafft Raum für Austausch. Ziel ist es, Frauen zu ermutigen, die Signale ihres Körpers ernst zu nehmen und Unterstützung anzunehmen.

Reden hilft – und stärkt

Elisabeth Cinatl, Sprecherin der NÖ Frauen- und Mädchenberatungsstellen, betont die Bedeutung von niederschwelligen Angeboten: In den zehn Beratungsstellen in Niederösterreich finden Frauen die Möglichkeit, Fragen zu stellen, Sorgen zu teilen und neue Wege für mehr Wohlbefinden zu entdecken. Auch Expertin Eveline Diridl unterstreicht: Die Wechseljahre verlaufen bei jeder Frau unterschiedlich. Umso wichtiger ist eine individuelle, vertrauensvolle Begleitung – etwa durch Gynäkologinnen und Gynäkologen.

Die Veranstaltungsreihe rückt die körperlichen und emotionalen Veränderungen bewusst in den Mittelpunkt und schafft Raum für Austausch. (Symbolfoto)  | Foto: Pixabay
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Dass das Thema auch in der Arbeitswelt angekommen ist, zeigt der Beitrag von Unternehmerin Manuela Raidl-Zeller. Sie hebt hervor, wie wichtig offene Kommunikation, Workshops und Gesundheitsprogramme im Unternehmen sind. Solche Maßnahmen stärken nicht nur die Motivation, sondern auch die langfristige Bindung von Mitarbeiterinnen.

Information trifft Inspiration

Die Mischung aus Fachvorträgen, Diskussionsrunden und persönlichen Erfahrungsberichten sorgte für fundierte Information – und spürbare Bestärkung im Publikum. Für zusätzliche Energie sorgte Sängerin Tini Kainrath, die mit ihrer Performance dem Abend eine lebendige Note verlieh.

Organisiert wird die Reihe von der Abteilung Familien und Generationen des Landes Niederösterreich gemeinsam mit „Welt der Frauen“ und der Katholischen Frauenbewegung Niederösterreichs. Die nächste Station steht bereits fest: Am 17. Juni geht es in Zwettl weiter. Eines ist jetzt schon klar – von Pause kann keine Rede sein.

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