Bürgerinitiative kämpft weiter
"Zugang zur Au muss bleiben"

Der Zugang in die Stockerauer Au – nach dem A22-Ausbau muss dieser für alle verbessert werden, ist die Bürgerinitiative überzeugt: Veronika und Roland Balasch mit Tochter Marlene, Christa und Hans Nader, Elisabeth Watzinger, Ulrike und Josef Lehner, Wolfgang Rieger und Martin Summerer.
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  • Der Zugang in die Stockerauer Au – nach dem A22-Ausbau muss dieser für alle verbessert werden, ist die Bürgerinitiative überzeugt: Veronika und Roland Balasch mit Tochter Marlene, Christa und Hans Nader, Elisabeth Watzinger, Ulrike und Josef Lehner, Wolfgang Rieger und Martin Summerer.
  • Foto: Josef Lehner
  • hochgeladen von Sandra Schütz

Durch eine Röhre, so kommt man derzeit – zumindest beim Donaulände-Uferweg – von der Stadt Stockerau in die Au.

BEZIRK KORNEUBURG | STOCKERAU. Damit die Barriere "Autobahn" auch nach einem dreispurigen Ausbau der A22 überwunden werden kann, braucht es geeignete Maßnahmen, ist die Bürgerinitiative "Tunnel und Grüner Übergang" überzeugt. "Wir brauchen für die Erholungssuchenden autofreie, lärmarme, sichere und freundlich gestaltete Übergänge in die Au. Das Naherholungsgebiet wird so für die Stadtbevölkerung, aber auch für Tagesgäste attraktiver", ist Wolfgang Rieger überzeugt. Und dass man auch den Zugang zur Stadt für die Radtouristen vom Donau-Radweg verbessert sollte, steht für Martin Summerer außer Frage.

Grüner Ring

Dass jene Maßnahmen, die notwendig seien, um auch nach einem Ausbau der Autobahn den Au-Zugang zu gewährleisten, in das Projekt "Grüner Ring" der NÖ Regionalplanung aufgenommen werden, dafür setzt sich die Bürgerinitiative ein. "Nur so können wir den Erhalt der Naturerholungsräume und die Vernetzung der Lebensräume verwirklichen", stellt Hans Nader fest. Das Land NÖ soll die Maßnahmen im Rahmen des "Grünen Ringes" unterstützen und fördern. Damit es so weit kommt, wünscht sich etwa Roland Balasch, "dass diese Ziele gemeinsam mit der Stadtregierung im örtlichen Entwicklungskonzept der Stadt Stockerau verankert werden". Und Josef Lehner hält klar und deutlich fest: "Der Stockerauer Bevölkerung darf der Au-Zugang durch den Ausbau der A22 nicht noch weiter erschwert werden."

Zur Sache: Mittlerweile hat, wie die Bürgerinitiative in Erfahrung bringen konnte, die ASFINAG das Ausbauprojekt abgeändert: Schallschutzwände sollen nun nicht mehr auf einem Erdwall, sondern direkt neben der Fahrbahn errichtet werden. Zudem sind 130 km/h in beide Richtungen vorgesehen. Am 28. August wird es nun ein Gespräch zwischen ASFINAG und Bürgermeisterin Völkl geben, zu dem auch ein Vertreter der Bürgerinitiative eingeladen wurde.

Autor:

Sandra Schütz aus Korneuburg

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