Nach Facebook-Hetze jetzt Parteiausschluss

Muna Duzdar war die Zielscheibe von hetzerischen Facebook-Postings, die schlussendlich zum Ausschluss Filipskys aus der FPÖ führten.
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  • Muna Duzdar war die Zielscheibe von hetzerischen Facebook-Postings, die schlussendlich zum Ausschluss Filipskys aus der FPÖ führten.
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  • hochgeladen von Sandra Schütz

LEOBENDORF. Ein Facebook-Posting, in dem SPÖ-Staatssekretärin Muna Duzdar übel beschimpft wurde, führte nun zum sofortigen Parteiausschluss des ehemaligen Leobendorfer FPÖ-Politikers Wolfgang Filipsky. Er habe in seinem online gestellten Beitrag, der im Entferntesten die Debatte um Kreuze in Klassenzimmern zum Inhalt hatte, "die Grenze zur Geschmacklosigkeit überschritten", wie es FPÖ-Landesobmann-Stellvertreter Gottfried Waldhäusl ausdrückt.

"Nicht zu tolerieren"

"Wir Freiheitlichen halten den Vorstoß Duzdars, die Kreuze aus den Schulklassen zu entfernen, selbstverständlich auch für inakzeptabel, trotzdem sind derartige Beschimpfungen nicht zu tolerieren. Deshalb ist der Parteiausschluss wegen parteischädigendem Verhalten in diesem Fall die einzig mögliche Konsequenz", erklärt Waldhäusl.

Parteiausschluss drohte schon einmal

Wolfgang Filipsky trat 2015 an dritter Stelle bei der Gemeinderatswahl in Leobendorf an. Schon damals sorgten seine Postings, die er auf der Facebook-Seite FPÖ Leobendorf postete, für Aufregung. Auch zu dieser Zeit stand bereits ein Parteiausschluss im Raum.

Muna Duzdar war die Zielscheibe von hetzerischen Facebook-Postings, die schlussendlich zum Ausschluss Filipskys aus der FPÖ führten.

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