Corona-Krise
Corona-Impfung Ja oder Nein - eine Entscheidungshilfe

2Bilder

Die Corona-Impfung ist in aller Munde. Laut unserer Politik soll es der einzige Ausweg aus der Pandemie sein. Ist es nun geschickt sich impfen zu lassen, oder soll man es doch eher lassen?

Expertenwissen ist eine gefährliche Sache. Expertenwissen schaft Sicherheit, eine Sicherheit die vielleicht nicht gegeben ist. Erinnern wir uns zurück an die Atomwaffentests bei denen ungeniert ganze Atolle in die Luft gesprengt wurden. Ungefährlich soll es gewesen sein, den Fortschritt nicht verneinend sind die Zuschauer mit Sonnenbrillen und dem Fotoapparat im Anschlag gesessen, und haben sich das Spektakel aus angenehmer Beobachterdistanz angesehen.

Bis es dann einem dann doch gedämmert ist, dass das ganze nicht weit von blanken Wahnsinn entfernt war. Die Radioaktivität hat sich über den ganzen Globus gezogen, und so mancher Atom-Tourist hat das ganze Schauspiel mit dem Leben bezahlt. Spätestens beim Reaktorunfall von Tschernobyl im Jahr 1986 ist es dann doch den meisten klar gewesen, dass da etwas nicht ganz koscher ist.

Marie Curie, Wilhelm Conrad Röntgen, und selbst Albert Einstein waren sich zeitlebens noch lange nicht der gesamten Gefahr durch die Kernspaltung und der daraus resultierenden radioaktiven Strahlung bewusst. 1895 wurden die Röntgenstrahlen entdeckt, 1897 der Begriff "radioaktiv" geprägt. Ein ganzes Jahrhundert hat es gedauert, bis das gesamte uns momentan bekannte Spektrum der möglichen Gefahren erkannt wurde. Momentan bekannt, denn die Forschung ist noch nicht abgeschlossen, wird nie abgeschlossen sein wie man anhand der immer wieder neuen Entdeckungen und noch offenen Fragen auf diesem Gebiet sehen kann.

Und nur zur Erinnerung: Es liegen noch immer Arsenale mit insgesamt 13.400 Atomsprengköpfen herum die jederzeit die Welt in ein seit der Auslöschung der Dinosaurier unübertroffenes Massensterben treiben könnte.

...

Unsere Aufmerksamkeit sollte daher jenem Teil gewidmet sein, den wir nicht wissen und nicht jenem Teil den wir kennen. Den Teil den wir kennen wird uns von den "Experten" sowieso ständig vorgebetet, und kaum ein Experte würde seinen Fokus, seine Selbstdarstellung auf sein enormes Nicht-Wissen legen. Lieber prahlt er mit seinem bescheidenes Wissen.

Natürlich wissen wir mehr als vor zweihundert Jahren, viel mehr sogar. Aber wie werden uns die Menschen in zweihundert Jahren beurteilen? Als jene die sich nicht anders zu helfen wussten als ein Bein nach einer Infektion schlichtweg mit einer Säge bei vollem Bewusstsein des Patienten abzuschneiden und dann mit einem "Brandeisen" zu versiegeln?

...

Gut, um was geht es? Um den menschlichen Körper. 300 verschiedene Zelltypen bilden die Basis eines der komplexesten Organismen die es auf diesem Planeten gibt, bestehend aus 100.000.000.000.000 Zellen, also 100 Billionen Zellen die sich in einem harmonischen Zusammenspiel befinden, erzeugt aus 3,77 Milliarden Jahren Evolution.

Und die Basiseinheit des Lebens, eine Zelle, so eine typische Organisation einer typischen eukaryotischen Zelle besteht wie dem Titelbild zu entnehmen ist aus: 1. Nucleolus (Kernkörperchen) 2. Zellkern (Nukleus) 3. Ribosomen 4. Vesikel 5. Raues (Granuläres) ER (Ergastoplasma) 6. Golgi-Apparat 7. Mikrotubuli 8. Glattes (Agranuläres) ER 9. Mitochondrien 10. Lysosom 11. Cytoplasma 12. Peroxisomen 13. Zentriolen.

Und jeder Teil der Zelle, wie z.B. die Mitochondrien, oder die Ribosomen, oder der Zellkern der sich z.B. als "ein im Cytoplasma gelegenes, meist rundlich geformtes Organell der eukaryotischen Zelle, welches das Erbgut enthält." beschreiben lässt ist eine Wissenschaft - im Falle des Zellkerns Karyologie genannt - für sich.

...

Noch Fragen? Gut, wir verstehen davon nichts. Aber glauben wir allen Ernstes, dass andere, also die "Experten" davon ein allumfassendes Bild haben und das gesamte System Mensch gebaut in 3,77 Milliarden Jahren Evolution ohne Lücken verstehen?

...

Nicht dass wir nichts wissen, aber es erscheint doch, dass es um Dimensionen mehr gibt von dem wir nichts wissen als von dem das wir wissen. OK, wir können schon DNA künstlich erzeugen, und wir können auch schon an ersten künstlichen Zellen herumbasteln. Aber bis die erste wirklichlebensfähigen Zelle gebaut werden kann, müssten wir diese auch zuvor verstehen, und das tun wir noch lange nicht.

Und schon gar nicht eine Zelle im Ökosystem Mensch mit über 300 unterschiedlichen Zelltypen und 100 Billionen perfekt aufeinander abgestimmten Zellen.

...

Fragen Sie doch den Arzt, Apotheker, Virologen oder Wissenschaftler ihrer Wahl, ober er oder sie denn nicht so eine einzige, klitzekleine Zelle für Sie basteln könnte, so als Nachweis ihrer Kompetenz ...

...

Nun stellt sich die Frage, wie sicher wissen wir was wir wissen über die künstlich hervorgerufenen Veränderungen im menschlichen Körper wie eben einer Impfung, aus aktuellem Anlass einer Corona-Impfung. Sitzen wir auf dem Campinghocker mit einer Sonnenbrille und lächeln genüsslich mit einem Bier in der Hand einem Atompilz zu?

Also wir wissen, dass wir davon nichts verstehen, aber dummerweise die sogenannten Experten viel weniger verstehen als sie es uns glauben lassen. Und daher können wir uns wohl nur auf die Kosten-Nutzen-Abwägung des BEKANNTEN beschränken, also der wirklichen Kennzahlen, der möglichen Gefährdung durch das Virus und dem daraus resultierenden Nutzen einer Impfung. Sich etwas zu spritzen das keinen Nutzen verspricht, aber nur eventuelle massive Nachteile sollte tunlichst vermieden werden.

Wo ist die Grenze? Wo sind die Kosten höher als der Nutzen? Wie kann man es beurteilen? Einfach die folgende Tabelle ansehen oder auf das Diagramm im Anhang clicken um sich selbst ein Bild machen. Zu welcher Altersgruppe gehört man, hat man Vorerkrankungen? Gibt es keinen oder kaum einen Nutzen wird man sich wohl sinnvollerweise dagegen entscheiden. Gibt es einen wesentlichen Nutzen, dann wird eine Impfung wohl sehr empfehlenswert sein.

  • Menschen unter 44: Sterbewahrscheinlichkeit viel weniger als 1 in 1000 
  • 45 bis 54: Sterbewahrscheinlichkeit 1-2 pro 1000
  • 55 bis 64: Sterbewahrscheinlichkeit 5-9 pro 1000
  • 65 bis 74: Sterbewahrscheinlichkeit 24-49 pro 1000
  • 75 bis 84: Sterbewahrscheinlichkeit 76-144 pro 1000
  • über 84: Sterbewahrscheinlichkeit 182-295 pro 1000

... und das Ganze ohne Vorerkrankungen, bei ausreichender körperlicher Fitness, einem stabilen Immunsystem, und einer ausgewogenen Ernährung im Hinblick auf die notwendigen Mikronährstoffe wie z.B. Vitamin C und D um Dimensionen geringer. Denn umgekehrt, die Belastung, die Vorerkrankung erhöht das Risiko massiv.

Würde ich mich gegen Gelbfieber impfen lassen und das Risiko der Nebenwirkungen eingehen, obwohl es bei uns kein Gelbfieber gibt? Wohl kaum.

Fahre ich nach Afrika in ein Land in dem es Gelbfieber gibt und wo meine Chance daran zu erkranken wesentlich ist, dann werde ich mich auch impfen lassen. Vor allem mit einem Impfstoff der seit den 1930er/1940er Jahren entwickelt und ausreichend erprobt wurde.

Genauso ist es bei der Corona-Impfung. Kein Risiko - keine Impfung. Ein wesentliches Risiko - eine Impfung.  Alles Andere wäre wohl gegen den gesunden Menschenverstand und würde, wenn direkt oder indirekt erzwungen ganz klar gegen unser Recht auf körperliche Unversehrtheit verstoßen.

...

Schreiben wir nun das Jahr 1895 in dem die Röntgenstrahlung entdeckt wurde, oder das Jahr 1897 mit der Entdeckung der Radioaktivität? Wohl nicht. Aber was wird die Menschheit im Jahr 2125 über das Jahr 2020 sagen als experimentelle, offensichtlich unzureichend getestete Impfstoffe zur Bekämpfung einer Corona-Pandemie flächendeckend über die Menschheit angewandt wurden? Für Kinder, für Jugendliche, für junge Erwachsene ohne großartigem Nutzen aber mit einem möglichen Super-GAU im Gepäck?

.

Weitere Artikel des Autors

.

Copyright © Harald Luckerbauer 2020
.

6 Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.



Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen