Handball: Sensation gegen Hypo geschafft

Konzentriertes Auftreten und großartiges Tempospiel verhalfen den UHC-Damen zu seinem sensationellen Sieg.
  • Konzentriertes Auftreten und großartiges Tempospiel verhalfen den UHC-Damen zu seinem sensationellen Sieg.
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Sandra Schütz

STOCKERAU. Der Jubel nach dem Ende des Spiels war riesengroß, hatten doch die Handball-Mädls des UHC Müllner Bau Stockerau "Sportgeschichte geschrieben". Denn seit 29 Jahren stand Hypo NÖ in jedem Österreichischen Endspiel, heuer können sie das nicht mehr schaffen.
Die erste Überraschung war, dass trotz Beginn der Semesterferien die Halle gut besucht war, die Fans für tolle Stimmung sorgten. Das Spiel selbst begann sehr hektisch, beide Teams verzichteten auf Abwarten und legten energisch los. Die UHC-Damen waren perfekt auf das intensive Spiel vorbereitet. Gestützt auf eine in Überform agierende Didi Öller im Tor, gelang den Stockerauerinnen ein Traumstart. Als dann noch Kvasnicova einen 7-Meter Strafwurf parieren konnte, zog man 5:1 davon.
Erst dann gelang es den Gästen, das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Da die Lenaustädterinnen aber energisch und mit viel Tempo mitspielten, blieb der Vorsprung immer wieder konstant. Die Zwischenstände von 8:4 und 13:8 bis drei Minuten vor der Pause sprechen eine deutliche Sprache. 
Leider ermöglichten ein paar Konzentrationsfehler den Südstädterinnen eine Ergebniskorrektur noch schnell zum Pausenstand von 13:10.

Auf dem Weg zum Sieg

Dass Hypo sehr energisch die 2. Hälfte begann, war zu erwarten. Aber die UHC-Damen waren aggressiv und es entwickelte sich wieder ein tolles Handballspiel. Dennoch konnte Hypo mit 14:14 ausgleichen und kurz danach mit dem Zwischenergebnis von 15:16 in Führung gehen.
Viele rechneten nun damit, dass das Spiel kippen könnte. Großartiger Kampfgeist, kleine Umstellungen und schon waren die Stockerauerinnen wieder auf der Überholspur. Das 20:18 für den UHC Müllner Bau Stockerau zwölf Minuten vor dem Ende war die Vorentscheidung. Die Südstädterinnen konnten nicht mehr zulegen. Unter dem Jubel der Fans baute Stockerau den Vorsprung aus – über den Sieger gab es keine Zweifel mehr. 


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