Über Gemeindegrenzen hinweg
Absdorf und Königsbrunn vereinen Wirtschafts-Power

ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki, Bürgermeister Franz Dam (Absdorf), Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav, Bürgermeister Franz Stöger (Königsbrunn) und ecoplus Geschäftsfeldleiter Investorenservice Andreas Kirisits.
  • ecoplus Geschäftsführer Helmut Miernicki, Bürgermeister Franz Dam (Absdorf), Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav, Bürgermeister Franz Stöger (Königsbrunn) und ecoplus Geschäftsfeldleiter Investorenservice Andreas Kirisits.
  • Foto: NLK Reinberger
  • hochgeladen von Sandra Schütz

Mit Unterstützung der Wirtschaftsagentur ecoplus entstand zu Jahresbeginn 2018 eine "interkommunale Kooperation" mit zwei Standorten in Absdorf und Königsbrunn am Wagram.

ABSDORF | KÖNIGSBRUNN AM WAGRAM (pa). Nachdem mit der Sandam GmbH die erste Firma ihre Objekte im Wirtschaftspark auf Königsbrunner Seite errichtete, starteten im Juni 2018 die Aufschließungen des Absdorfer Teiles. "Die Betriebsgesellschaft des Wirtschaftsparkes investiert mit Hilfe der ecoplus Regionalförderung in Summe über eine Million Euro", erklärt Wirtschafts-Landesrätin Petra Bohuslav, als sie mit den beiden Bürgermeister Franz Dam (Absdorf) und Franz Stöger (Königsbrunn) sowie ecplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki das Projekt "eröffnete".
"Gerade kleinere Standorte profitieren enorm, wenn sie gemeinsam auftreten, um Betriebsflächen ansiedlungswilligen Unternehmen anzubieten", so Bohuslav. Eine Aufschließungsstraße und eine  Abbiegespur wurden errichtet, auch Stromanbindung und Straßenbeleuchtung wurden installiert sowie die Löschwasserversorgung sichergestellt.

Bewegung vor Ort

So halten die Gemeinden Absdorf und Königsbrunn am Wagram je 50 Prozent einer GmbH, die beide interkommunale Wirtschaftsparks entwickelt. Während auf Absdorfer Gemeindegebiet rund 70.000 m2 Bauland Betriebsgebiet neu aufgeschlossen werden, brachte Königsbrunn 45.000 m2 ein. In Summe ergibt sich ein Wirtschaftspark mit 115.000 m2 und sehr günstiger Verkehrsanbindung.

Mit ecoplus von der Idee bis zur Umsetzung

Unterstützt wurden die beiden Gemeinden bei der Umsetzung des Projektes durch die Wirtschaftsagentur ecoplus – und zwar von der Idee bis zur Umsetzung. So wurden gemeinsam Aufschließungskonzept und Kostenschätzungen erstellt. Auch bei der rechtlichen Ausgestaltung der Kooperation und bei Förderansuchen wurde beraten. "Gerade bei diesem Projekt werden wir unserem Motto, ein ’One-Stop-Shop’ für die Wirtschaft zu sein, besonders gerecht", freut sich Helmut Miernicki, ecoplus-Geschäftsführer.

Zur Sache: In NÖ gibt es derzeit 14 interkommunale Wirtschaftskooperationen. Insgesamt sind NÖ-weit 83 Gemeinden an diesen Standort-Kooperationen beteiligt, davon zehn Gemeinden in mehreren Kooperationen. Bisher wurden so 1.400 Arbeitsplätze geschaffen und über 80 Betriebe an die Standorte gebracht.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen