23.09.2014, 09:31 Uhr

Angus Weiderind trifft Lachsforelle

Die Wagram Forelle der Familie Hengl in Eggendorf am Wagram ist durch Qualität zum Markenbegriff geworden.

Familienbetriebe und "Einzelkämpfer" behaupten sich mit Qualität und Exklusivität gegen Massenware.

Wir schreiben das Jahr 2014. Die gesamte Lebensmittelproduktion ist fest in der Hand von Konzernen. Die gesamte Produktion? Nein! Eine Handvoll regionaler Produzenten hört nicht auf, erfolgreich Widerstand zu leisten. Die Bezirksblätter begaben sich auf die Suche nach dem unverwechselbaren Geschmack des Bezirkes Korneuburg und testeten die interessantesten lokalen Schmankerl und Produkte.
Das Angebot reicht dabei vom rohen Fleisch bis zum genussfertigen Finalprodukt aus Hof und Garten. Edle Weine und hochwertige Edelbrände kennzeichnen schon lange die Genussregionen des Weinviertels und des Bezirkes Korneuburg. Eher im Stillen haben sich aber in den letzten Jahren Produzenten etabliert, welche zwischenzeitlich vergessene oder auch regional ungewöhnliche Lebensmittel anbieten. Und das sehr erfolgreich.

Bitte keine Werbung


"Wir freuen uns, wenn unsere Produkte vorgestellt werden, aber eigentlich verzichten wir schon seit längerem auf jede Werbung", erklärt Andreas Hengl. "Wir können jetzt schon kaum die Wünsche der Gastronomie erfüllen." Aber nicht nur fangfrische Forellen bietet die Familie Hengl an. Geräucherte Forellen, Forellenaufstrich und Lachsforellen runden das flossige Angebot ab. Eine fangfrische Zweikilo-Lachsforelle ergab diesen Sonntag ein Test-essen der Sonderklasse für vier Personen. "Das ist eben auch ein entscheidender Unterschied zu Billigprodukten", meint der, zum Testessen eingeladene, Fischkenner, "dass ein Zweikilo-Fisch auch nach dem Grillen noch zwei Kilo hat und nicht ein drittel Gewicht sich in Wasserdampf auflöst." Das gilt natürlich auch für das Fleisch von Weideland Rindern und Lämmern, wie den Tieren in Füllersdorf. Hochwertiges Fleisch wird aber von mehreren Bauern im Bezirk angeboten. Nicht umsonst betont auch der amtierende Grill-Staatsmeister Franz Ertl aus Stockerau: "Egal ob Gemüse, Fisch oder sonstiges Fleisch, ein perfektes Essen fordert perfekte Rohware. Und die wird eben in erster Linie von Kleinproduzenten und Fleischhauern, die ihre Produkte mit Herz und Hirn erarbeiten und die lokalen Ressourcen nutzen, angeboten."

Mehlspeis-Paradies


Einen ganz besonderen Stellenwert in Sachen Genussmittel haben im Bezirk jedenfalls Torten und Kekse. Was da bei Festen und Feiern jeden Diätansatz im Keim erstickt und Badezimmerwaagen ins Exil treibt sind durch die Bank erfüllte kulinarische Träume. Diese Köstlichkeiten in Worte zu fassen ist unmöglich.
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