16.10.2014, 10:15 Uhr

"Ich war im Poly, weil ich eine Lehre machen wollte"

Die Polytechnische Schule war die ideale Berufsvorbereitung, davon ist Robert Markhart überzeugt.

Die "Poly Erfolgsgeschichte": Vom Poly-Schüler zum eigenen Chef – Robert Markhart erzählt

Wäre es nach seinen schulischen Leistungen gegangen, hätte Robert Markhart locker in der HTL oder im TGM bestehen können. "Ich wollte aber eine Lehre machen und da war das Poly einfach die perfekte Wahl." Nach dem Abschluss der Tischlerlehre und zweijähriger Berufserfahrung, stieg Markhart in die Feuerlöscherfirma seines Vater ein. "Später arbeitete ich bei einer anderen Firma und war hauptsächlich in Wien als Servicemann unterwegs." Als die Firma jedoch den Servicebereich schloss, entschied sich Robert Markhart 2009, sich mit einer Feuerlöscherfirma selbstständig zu machen. "Das war ein Sprung ins kalte Wasser", erinnert sich der Unternehmer, "aber es war die richtige Entscheidung für mich."
Beratung, Service und Wartung in Sachen Feuerlöschern ist nun sein Metier. Zu Markharts Kunden zählen namhafte Kunden, wie etwa die Stadtgemeinde Korneuburg, Agrana in Tulln oder Kwizda in Leobendorf. Seit März hat er sogar einen Mitarbeiter.
Aus der Poly-Zeit ist ihm besonders die Schnupper-Lehre in Erinnerung geblieben. "Wir waren in der Lehrwerkstätte im Landesjugendheim und hatten tolle Ausbilder. Das war eine fachbezogene Vorbereitung auf die Lehre. In der Berufsschule hab ich mir dann schon leichter getan, weil ich einfach ein fachliches Grundwissen hatte."
Dass die Politik einerseits über Facharbeitermangel klagt, andererseits aber Institutionen wie die Lehrwerkstätten im Landesjugendheim schließt, ist für Markhart nicht nachvollziehbar.
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