22.06.2017, 18:51 Uhr

Schotterabbau führte zum Freizeitparadies

Die Langenzersdorfer Seeschlacht unberührt an einem regnersichen Junitag. Bei Badewetter herrscht hier Hochbetrieb.

Langenzersdorfer Seeschlacht entwickelte sich

Das Augebiet, das zur Zeit vor der Donauregulierung im heutigen Gebiet der Seeschlacht und des nun hier angrenzenden Siedlungsgebietes lag, wurde zwischen 1960 und 1980 für den Schotterabbau erschlossen. Dieser Baustoff war dringend für den Straßenbau aufgrund der wachsenden Besiedelung nötig und so entstanden zwei größere Schotterteiche, die gerne zum "wild Baden" genutzt wurden. Der Verein "Niederösterreich Wien-Gemeinsame Erholungsräume" beschloss unter Landeshauptmann Siegfried Ludwig den Ausbau zum Erholungszentrum Seeschlacht und der Spatenstich erfolgte 1977. Nach vierjähriger Bauzeit wurde feierlich die Eröffnung zelebriert und seither erfreut sich die parkähnliche Anlage großer Beliebtheit zu jeder Jahreszeit.

Erholung pur
Helmut Haider, Gemeindeamtsdirektor, kennt die Besucherzahlen des Vorjahres genau: es wurden 867 Saisonkarten und 20.348 Tageskarten währnd der Badesaison verkauft. Die Besucher schätzen die gute Wasserqualität, die Sportmöglichkeiten wie Rasenfussballfeld, Beachvolleyballplätze, Funcourt und Kinderspielplätze und die gute Badewasserqualität. Die Sanitäranlagen mit Duschen und auch das gastronomische Angebot machen aus der Schottergrube ein wahres Freizeitparadies.
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