16.09.2014, 09:12 Uhr

Vernissage der Ausstellung "kleine monster.GROSSE TIERE" im LANGENZERSDORF MUSEUM

Wann? 18.09.2014 19:00 Uhr

Wo? LANGENZERSDORF MUSEUM, Obere Kircheng. 23, 2103 Langenzersdorf AT
Christian Eiböck, „Der Landvermesser“, 1997, Acryl/Sand auf Holz, © Christian Eiböck
Langenzersdorf: LANGENZERSDORF MUSEUM | Die neue Sonderausstellung im LANGENZERSDORF MUSEUM „kleine monster.GROSSE TIERE“ in Kooperation mit NöART – NÖ Gesellschaft für Kunst und Kultur zeigt zeitgenössische Positionen zum Thema „Tier“ als Skulptur, Objektkunst, Collage, Malerei, Fotografie, Papierschnitt und Zeichnung.

Tierdarstellungen haben eine lange kunsthistorische Tradition. Zeugnis dafür geben unter anderen Höhlenmalereien der Steinzeit, Grabbeigaben der ägyptischen Pharaonen sowie Tierdarstellungen im Barock und im Klassizismus. Die Reihe lässt sich anhand zahlreicher Beispiele fortsetzen. Der „Feldhase“ (1502) von Albrecht Dürer ist dabei ebenso in die Kunstgeschichte eingegangen wie „Rattenkönig“ (1991-1993) von Katharina Fritsch, „Dog Paintings“ (1995) von David Hockney oder „Balloon Dog" (1994-2000) von Jeff Koons. Tiere wurden in allen Jahrhunderten gezeichnet, gemalt, modelliert und gefilmt. Noch nie jedoch gab es so viele Tierdokumentationen, Tierfotos, Tierpostkarten und Tierkalender wie heute. So wundert es nicht, dass sich gerade die zeitgenössische Kunst immer wieder mit diesem Thema auseinandersetzt und auch junge österreichische Künstlerinnen und Künstler den Umgang mit kleinen Monstern und großen Tieren nicht scheuen, wie in dieser Werkschau gezeigt wird.

Folgende Künstler sind bei dieser Ausstellung vertreten:
Peter Braunsteiner, Christian Eiböck, Christina Gschwantner, Lisa Huber, Gerhard Müller, Arnulf Rödler, Brigitte Sasshofer, Oskar Schmidt, Walter Schmögner, Deborah Sengl, Maria Temnitschka, Gerlinde Thuma, Sebastian Weissenbacher, Margret Weber-Unger

Zur Ausstellung erscheint eine gleichnamige Publikation, herausgegeben von NöART und Judith.P.Fischer.

Die Ausstellung ist bis 19.10.2014 zu den Museumsöffnungszeiten sowie nach Vereinbarung zu besichtigen (Tel. 02244 3718, www.lemu.at).
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