06.06.2017, 00:00 Uhr

Vor 100 Jahren – 8. Juni 1917

Vor 100 Jahren schrieb die Wochen-Zeitung für das Viertel unter dem Manhartsberge:

"Vom Zuge gerädert. Der 76jährige Pflegling des hiesigen Armenhauses, namens Antonie Kraut, wurde am 2. Juni nachmittags bei der hiesigen Bahnübergehung der Nordwestbahn von einem Eisenbahnzuge erfaßt und getötet. Die alte, schwerhörige Frau erlitt einen Schädelbruch und eine Zermalmung des rechten Brustkorbes und der Hand, sowie des rechten Oberschenkels. Wahrscheinlich hat die Frau den Zug nicht rechtzeitig bemerkt."

"Städtisches Unter-Realgymnasium. Die Anmeldungen zur Aufnahme der Schüler in die 1. Klasse werden im Amtszimmer des Direktors am 30. Juni von 8 bis 10 Uhr vormittags entgegengenommen. Die Schüler haben in Begleitung der Eltern oder deren Stellvertreter zu erscheinen und haben den Taufschein (Geburtsschein) und das letzte Schulzeugnis mitzubringen. Dieses hat den Vermerk 'Uebertritt in eine Mittelschule' zu enthalten. Es können nur solche Bewerber aufgenommen werden, welche die 4. Volksschulklasse beendet haben und mindestens zehn Jahre alt sind oder das zehnte Lebensjahr im laufenden Kalenderjahr vollenden. Um 10 Uhr vormittags findet die Aufnahmeprüfung statt."
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