17.10.2014, 17:12 Uhr

Erfolgslauf im Fechten geht weiter

Beatrice Kudlacek (re.) gegen die Slowakin Pirk. (Foto: privat)

Nach dem 14. Platz im Juniorenweltcup in Rumänien, war Beatrice Kudlacek wieder im internationalen Einsatz.

STOCKERAU. Am 4. Oktober stand in Manchester ein Europacupturnier auf dem Programm. Das Ziel war klar, es sollte der, vom österreichischen Verband geforderte, 25. Platz her, um auch die Qualifikationskriterien für EM und WM der Kadetten (U18) zu erfüllen.
Die Vorrunde verlief hervorragend, nur gegen Nicole Wong aus Singapur wurde es knapp. Letztendlich setzte sich Beatrice aber auch hier 3:2 durch. Nach fünf Siegen in fünf Gefechten beendete sie die Vorrunde auf Platz 6. Das reichte knapp nicht für ein Freilos und so musste sie bereits in der ersten Runde der Direktausscheidung antreten.
Dort war die Engländerin Mond kein Problem. Kudlacek setzte sich klar mit 15:3 durch. In der Runde der letzten 32 war die Schottin Barrett die Gegnerin. Und in diesem Gefecht lief einfach alles schief und Beatrice musste sich, trotz zwischenzeitlicher Führung, 15:12 geschlagen geben. Somit musste sie versuchen, über den Hoffnungslauf in den Bewerb zurück zu kommen. Das gelang auch recht gut.
Nach Siegen gegen zwei weitere Engländerinnen sowie eine Belgierin war die Slowakin Rita Pirk die letzte Gegnerin, um wieder in den Hauptbewerb einzusteigen. Die beiden kennen sich von unzähligen Jugendturnieren und der Ausgang der Gefechte war meist sehr knapp. In Manchester lies Kudlacek jedoch nichts anbrennen und setzte sich 15:9 durch. Somit stand sie in der Finalrunde der besten 8.
Die Gegnerin war einmal mehr eine Engländerin, Yasmin Campell. Das Gefecht war an Spannung kaum zu überbieten. Nachdem die Führung zwischen den beiden mehrfach wechselte ging das Gefecht nach Ablauf der Zeit bei 12:12 in die Verlängerung. 15 Sekunden vor Ende der Verlängerung traf der Angriff von Beatrice. Doch zur Überraschung aller, auch der Gegnerin, entschied der Schiedsrichter zu Gunsten der Engländerin.
Der kurzen Trauer über den verpassten Podestplatz folgte aber doch eine Zufriedenheit, mit dem 6. Platz klar die Qualifikation für EM und WM erreicht zu haben. Den Turniersieg sicherte sich im weiteren Verlauf Nicole Wong aus Singapur.
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