01.10.2014, 12:54 Uhr

Präsident Foglar in Korneuburg

Lohnsteuer runter. Diese Forderung stellen Gewerkschaft und Arbeiterkammer gemeinsam.

Gewerkschaftspräsident Erich Foglar präsentierte in der Arbeiterkammer Ideen zur Steuerreform.

Wie die Steuerentlastung um sechs Milliarden Euro finanziert werden könnte, erklärte ÖGB-Chef Foglar vergangene Woche in der Arbeiterkammer Korneuburg.

Erbschaftssteuer


So sollen die Erbschafts- und Schenkungssteuern für nahe Verwandte bei 300.000 Euro einsetzen und zwei Prozent betragen. Dann steigt der Steuersatz in Stufen, bei Summen über zehn Mio. Euro sind zehn Prozent fällig. Auch Stiftungen könnten künftig strenger besteuert werden. Sie sollen jährlich 0,5 Prozent vom Vermögen zahlen. Im Gegenzug soll eine andere Stiftungssteuer gestrichen werden.

Nicht nur neue Steuern


Die Erbschaftssteuer ist nur eine von vielen Möglichkeiten. "Eine Steuerreform kann unter vielen anderen Möglichkeiten durch Einsparungen in öffentlichen Verwaltungsbereichen, Stichwort Doppelgleisigkeiten, und Steuergerechtigkeit, Stichwort Vermögenssteuersatz 1,4 Prozent gegenüber rund 5 Prozent im EU-Durchschnitt, finanziert werden", erklärt Präsident Foglar.
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