Universitätsklinikum Krems
Abschied nach 40 Jahren als Unfallchirurg

Primar Peter Wiesinger leitete die Unfallchirurgie.
  • Primar Peter Wiesinger leitete die Unfallchirurgie.
  • Foto: Universitätsklinikum
  • hochgeladen von Doris Necker

Nach 40 Jahren verabschiedet das Universitätsklinikum Krems Prim. Peter Wiesinger, Leiter der Klinischen Abteilung für Unfallchirurgie in den wohlverdienten Ruhestand.

KREMS. „Wenn Mitarbeiter in Pension gehen, erhalten sie immer Dank und Anerkennung. Mir ist es aber besonders wichtig dies umzudrehen: Heute möchte ich mich für die vergangenen 40 Jahre bei allen Kollegen und Patienten im Klinikum bedanken.“ erklärt Wiesinger vom Universitätsklinikum Krems. Seine Laufbahn als Assistenzarzt in der Unfallchirurgie startete er bereits im Jahr 1981 und zählt somit zum Urgestein der unfallchirurgischen Versorgung im UK Krems.

Unfallchirurg mit viel Erfahrung

Als Unfallchirurg behandelte er Brüche am gesamten Körper, vom Schädel, über die Wirbelsäule bis zu den Füßen und versuchte die Schmerzen von Unfallfolgen so erträglich wie möglich zu halten. Ende 2004 übernahm er nach 23 Jahren Erfahrung im Klinikum die Leitung der Klinischen Abteilung für Unfallchirurgie. Prim. Wiesinger führte nicht nur Operationen durch, er nahm sich auch Zeit für Nachbehandlungen innerhalb der Ambulanz. Der persönliche Patientenkontakt und das einhergehende Vertrauen zu ihm als behandelnden Arzt war ihm ein ganz besonderes Anliegen.

Wiesinger unterrichtete Studenten

Diese für ihn so wichtige Einstellung gab er auch an seine Studenten der Karl Landsteiner Privatuniversität weiter, an welcher er seit 2016 als Lehrender tätig war. Neben seiner Funktion im Klinikum ist er seit 25 Jahren als Sachverständiger für die NÖ Patientenanwaltschaft tätig. Damit der Übergang in die Pension nicht ganz so schwer fällt, hat er nun mehr Zeit für seine Gutachtertätigkeit eingeplant.
„Meine Arbeit habe ich immer schon gerne ausgeführt, das hat sich auch in der Pension nicht geändert. Natürlich habe ich nun mehr Freizeit, dennoch möchte ich weiterhin PatientInnen helfen.“ fügt der Primar  hinzu.

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