„Offene Ateliers“ in Langenlois
Die Lössin, Mosaiken und digitale Gemälde

Bürgermeister Harald Leopold mit den Künstlerinnen des Atelierkellers: Melitta Scheutz, Helma Klinglhuber und Erika Köchl (v.l.).
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  • Bürgermeister Harald Leopold mit den Künstlerinnen des Atelierkellers: Melitta Scheutz, Helma Klinglhuber und Erika Köchl (v.l.).
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LANGENLOIS (mk) Wieder einmal hieß es in Niederösterreich „Tage des Offenen Ateliers“ - und auch in der Wein-, Garten- und Kulturstadt Langenlois ließen sich Künstlerinnen und Künstler über die Schultern schauen, sprachen über ihr künstlerisches Schaffen und präsentierten Werke. „Lois!“ besuchte drei Ateliers.

Die Lössin lebt in Langenlois

In ihrem Kunstprojekt „Die Lössin“ präsentierten die Künstlerinnen Helma Klinglhuber, MelittaScheutz und Erika Köchl im Atelierkeller am Oberen Spiegelgraben ihre Interpretation der Mutter Erde: die Lössin, eine Naturgöttin, die sich der Menschen annimmt, wenn sie selbst angenommen wird. Flüchtig wie der Wind, der über Jahrtausende den Lössboden angeweht hat; fruchtbar wie dieser Boden, der den Langenloiser Wein hervorbringt; kühl wie die Keller im Löss; und leidenschaftlich wie der Wein, den der Lössboden wachsen lässt: „Wir müssen die Lössin gut behandeln und das, was sie hervorbringt, achten und ehren“, meint Helma Klinglhuber. Denn die Gegenwart der Lössin sei nichts Selbstverständliches: „Sie kann uns jederzeit verlassen!“ Die Lössin ist ein Kunstprojekt, das sicher über die Tage des Offenen Ateliers hinaus Bestand haben wird; ein Projekt, in das unterschiedliche Stile und Kunstrichtungen einfließen können; und das etwas ganz besonders Langenloiserisches ist.

Mosaiken und Acrylmalerei

In ihrem Atelier in der Franz-Josef-Straße präsentierte Christiane Küster-Schneider nicht nur ihre vielfältigen und farbenprächtigen Mosaike, auch Gabriela Türk stellte dort ihre abstrakte Acrylmalerei aus. Diese Malerei sei ihre „heimliche Leidenschaft“, meint Gabriela Türk, bei der sie mit „Farben und Materialien“ experimentieren könne, spontan kreativ sein kann - selbst wenn dabei etwas scheitert, gehöre auch dies dazu: „Missgeschicke sind Teil der abstrakten Malerei.“ Christiane Küster-Schneider hat ein Faible für große Formate, intensive Farben und Kontraste sowie für alltägliche Motive, die in neuen Zusammenhängen zu etwas Besonderem werden - ganz speziell im Mosaik. Und dabei sprengt das Mosaik dann gelegentlich sogar noch seine ursprüngliche Begrenzung auf Länge und Breite, und erobert auch die dritte Dimension hin zum Plastischen.

Pixel, Porträts und Interferenzen

Jürgen Wagner aus der Anton-Wöber-Straße versteht sich selbst „als Maler des Informationszeitalters“, und zwar speziell ab dem Zeitpunkt der Digitalen Revolution“. Seine Stichworte sind beispielsweise „Pixel", „QR-Codes“ oder “Interferenzen". Wagner: „Diese Begriffe lasse ich in meine Malerei einfließen beziehungsweise setze mich mit ihnen auseinander.“ So heißen seine aktuellen Werkreihen denn auch „pixit!“,“QR_pixel“ oder auch "interferenzen". Dabei entstehen nicht nur „verpixelte“ Werke, die ihre Geheimnisse erst aus der Entfernung preisgeben oder - Informationszeitalter! - bei der Betrachtung via Handy, sondern auch Porträts, bei denen Interferenzen überhaupt keine Bildstörungen sind.

Weitere Aktivitäten

In Langenlois hatten darüber hinaus auch weitere Ateliers geöffnet: das Atelier Allerhand Kunsthandwerk etwa, der Strasser Keller und die Sommergalerie Zöbing - jeweils mit attraktiven Exponaten, Zusammenstellungen und Programmen.

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