10 Jahre Edelreiser
Gäste, Gratulationen und grandiose Musik

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LANGENLOIS (mk)  Am Sonntag, 19. Mai 2019, spielten die Edelreiser im Rahmen der Reihe „Kultur in Langenloiser Höfen“ anlässlich ihres 10-jährigen Jubiläums das Konzert „The Best of“.

Die Edelreiser spielten - nein: sie zelebrierten dieses Jubiläum geradezu genüsslich im Hof des Vierzigerhauses der Familie Sax in der Kaserngasse - wie immer mit einem Riesenspaß an der Musik, mit vollem Einsatz und vor einem begeisterten Publikum - das, nebenbei gesagt, gegenüber den Vorjahren noch einmal angewachsen war, ohne dass der familiäre Charakter dieser Konzerte dadurch verloren ging.

Vor zehn Jahren wurden die Edelreiser von und mit Franz Buchecker gegründet. Inzwischen ist die Gruppe in allen Musikrichtungen zu Hause und verwöhnt ihr Publikum mit Polka und Volksmusik ebenso wie mit Schlagern und Jazz, mit Wiener Liedern und natürlich mit dem Langenlois-Blues, der inzwischen schon zu einer Art Stadthymne geworden ist. Doch nicht nur in ihrer Heimatstadt werden die Edelreiser gefeiert - zuletzt gab es sogar einen Auftritt in einer Live-Sendung von Radio Niederösterreich. Klar, dass die Edelreiser am Sonntag auch nicht mit aktuellen Anspielungen sparten: So wurde die Bandgründung vor zehn Jahren augenzwinkernd als „b‘soffene G‘schicht“ bezeichnet…

Und natürlich erfreuten die Edelreiser auch am Sonntag ihr Publikum bei ihrem „Best-of“ nicht nur mit Altbewährtem, sondern überraschten auch mit Neuem und Neu-Arrangiertem. Ob Bernhard Schweighofer gemeinsam mit Vater Exl S.T.S.-Songs interpretierte oder Herbert Schubert gemeinsam mit seinen Töchtern, den Tresternschwestern, ein Peter-Kraus-Revival feierte, ob Sonja Fragner mit der Flöte bezauberte und Werner Nikisch mit der Klarinette, ob Guido Rossbory auf dem Akkordeon brillierte und WolfgangAlmstädter am Piano, ob Christiane Buchecker sehr deutlich macht, dass sie „den Nowotny nicht leiden“ kann und Hannes Rauscher mit den Kamptal-Krainern „Hello, Dolly“ brachte: Schwer, aus dieser Reihung von musikalischen Höhepunkten etwas hervorzuheben, es wäre ungerecht gegenüber all den anderen grandiosen Beiträgen, die es ebenso verdient hätten, hier genannt zu werden…

Ein ganz besonderes emotionales Highlight des Abends aber muss doch hervorgehoben werden: Die Tresternschwestern, lieb gewordene Gäste bei den Edelreisern-Auftritten, rührten die Band und die Zuhörer außerhalb der abgesprochenen und geprobten Liederfolge mit einem Gratulationslied an, das die Zusammenarbeit thematisiert und zugleich ihre Zuneigung dokumentiert: „Es gibt nur eines zu sagen: Es ist Liebe!“

Apropos Gäste: Nicht nur die Tresternschwestern, die Kamptal-Krainer und Bernhard Schweighofer unterstützten die Edelreiser im Saxhof, auch Unterlagsreben-Schlagzeuger Adi Schober sorgte nicht nur immer für den richtigen Ton, sondern sprang auch einmal als Drummer ein, und im Finale spielte Militärmusik-Kapellmeister Adi Obendrauf Trompete. Jubiläumsgrüße kamen auch von Landeshauptmann i.R. Erwin Pröll, vom Langenloiser Mundartdichter Wolfgang Kühn und von Erwin Hameseder, Aufsichtsratsvorsitzender der Raiba-International, die an der Veranstaltung zwar nicht selbst teilnehmen konnten, aber - als Fans der Edelreiser - ihre Gratulation per Einspielung übermittelten.

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