Kunsthalle Krems neu - hell, übersichtlich, zeitgemäß

Der Kremser Künstler Daniel Domaika: Auch beim Reopening zum Scherzen aufgelegt.
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  • Der Kremser Künstler Daniel Domaika: Auch beim Reopening zum Scherzen aufgelegt.
  • hochgeladen von Heinz Riedmüller
Wo: Kunsthalle, Franz-Zeller-Platz, 3500 Krems an der Donau auf Karte anzeigen

Nach einem Jahr 'Baustelle' öffnete die Kunsthalle Krems seine Pforten für Besucher mit einem breit angelgten 'Reopening'. Der Andrang war stark - sogar so groß, dass nicht alle Interessierten auf einmal eingelassen werden konnten.

Was jene, die dabei sein konnten bzw. künftige Besucher erwartet, sind vergrößerte, aufgeräumt und hell wirkende Ausstellungsräume, mit Konzentration auf das Wesentliche. Es wird dem Betrachter mehr Platz und Raum geboten, um vor den Exponaten zu verweilen und diese auf sich einwirken zu lassen. Geteilte Meinung herrschte bei der Eröffnung über die von Tobias Pils in der Zentralen Halle der Kunsthalle sich über eine gesamte Wand erstreckende Malerei-Installation 'Untitled'. Unabhängig etwaiger Expertenurteile: Pils’ freimütig Verschränkung von abstrakten und figurativen Passagen ist unübersehbar und lohnt zumindest, einen eigenen Eindruck zu suchen.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, flankiert von Krems Bürgermeister Reinhard Resch und Vize Wolfgang Derler, betonte in Ihrer Eröffnungsrede die Bedeutung der Kunsthalle Krems für die Stadt und Niederösterreich ebenso wie die Innovationskraft des Teams rund um den künstlerischen Leiter Florian Steininger - allen voran die Kuratoren Verena Gamper und Andreas Hoffer.

Die Kunsthalle Krems hat sich in den vergangenen 20 Jahren im Bereich der zeitgenössischen Kunst zu einer Institution mit nationaler und internationaler Strahlkraft entwickelt. Aktuell widmet sich die Kunsthalle Krems mit der Ausstellung ‚Abstract Painting Now!‘ Der aktuellen internationalen Situation der abstrakten Malerei. Dabei fächern sechzig Werke namhafter Künstler ein weites Spektrum dieser Stilrichtung auf. Besonders reizvoll ist das Nebeneinander unterschiedlicher Spielarten, egal, ob geometrisch, ornamental, prozessual gestaltet oder materiell geschichtet. Die neu adaptierten Räumlichkeiten des Museums bieten den Kunstwerken ein Umfeld der Geltungskraft und Klarheit.

Eine gemeinsame Parade mit der Brassband Balkan Samble zur Dominikanerkirche, wo die Ausstellung ‚Transposition and Reproduction‘ - eine Installation liturgischer Elemente von Sebastian de Granny - eröffnet wurde und ein Sommerfest im Klostergarten rundeten den Reopening-Event stimmungsvoll ab.

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