Kulturpreise 2019
Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner zeichnet Rugus aus

Preisverleihung in St. Pölten.
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ST. PÖLTEN - LANGENLOIS - SCHILTERN (mk)  Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hatte am Freitag, 8. November 2019, zur glanzvollen Verleihung der Kulturpreise 2019 des Landes Niederösterreich eingeladen. Das Institut für Regionalraumkultur und Geschichte um Schiltern (Rugus) war als Preisträger dabei.

Das 1.200 Personen fassende Festspielhaus St. Pöltern war bei dieser Preisverleihung bis zum letzten Platz besetzt. Auch der Langenloiser Bürgermeister Harald Leopold, der Schilterner Ortsvorsteher Harald Groll und Stadtrat Raimund Vesselsky nahmen an diesem Ereignis teil - immerhin wurde mit Rugus eine aktive Gruppe von sehr erfolgreichen und in Fachkreisen anerkannten Heimatforschern aus der Langenloiser Katastralgemeinde Schiltern vor den Vorhang geholt. Sie erleben den großartigen Moment mit, in dem Rugus-Obmann Alois Huber und Obmannstellvertreter Hans Böhm die ehrenvolle Auszeichnung aus den Händen von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in Empfang nehmen konnten.

Vor der Preisverleihung stand eine umfangreiche Prüfung der eingereichten Arbeiten und Projekte durch ein sehr kritisches Expertenteam des Landes. Mit ausschlaggebend für die Preisverleihung an Rugus war der sensationelle Fund einer steinzeitlichen dreifachen Kreisgrabenanlage in Schiltern. Dieser Fund ist nicht nur für Archäologen von ganz besonderer Bedeutung, sondern auch für die Mitwelt und die Nachwelt: Waren doch diese steinzeitlichen Erbauer dieser Anlage vor etwa 6.800 Jahren die ersten sesshaften Siedler von Schiltern. Lange bevor man zur Feder griff und urkundliche Aufzeichnungen am Papier festhielt, lebten hier schon Bauern in großen Gemeinschaften - nicht unähnlich wie unsere unmittelbaren Vorfahren, nur eben fast 7.000 Jahre früher. Hans Böhm: „Ganz Schiltern kann stolz sein auf diesen Preis - und darauf, dass in unserer Gemeinde dieser einmalige und großartige 7.000 Jahre alte Kreisgraben vorhanden ist!“

Das Land Niederösterreich vergibt bereits seit dem Jahr 1960 jährlich Kulturpreise für verschiedene Sparten. Das Institut Rugus hatte sich 2019 erstmalig in der Sparte „Erwachsenenbildung, Heimatforschung, Verfassen heimatkundlicher Werke und Arbeit für Museen“ um den Kulturpreis beworben.

Autor:

Manfred Kellner aus Krems

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