Angst vor den Auswirkungen

A-Mag  Karl Weber

Die Errichtung einer Asphaltmischanlage ist im Gewerbepark Gedersdorf geplant. Nach einer Informationsveranstaltung durch die Betreiberfirma Leithäusl bestehen bei der Bevölkerung von Gedersdorf nach wie vor große Bedenken und Ängste über mögliche Auswirkungen.
GEDERSDORF (don). Die Firma Leithäusl möchte im Gedersdorfer Gewerbepark eine Asphalt-mischanlage errichten. Derzeit fehlt noch der Gemeinderatsbeschluss für die Umwidmung der drei Hektar großen Fläche.

Zuzugsgemeinde mit Wohnqualität
„Wir sind eine wachsende Gemeinde und genießen einen regen Zuzug in unsere Gemeinde“, freut sich Umweltgemeinderat Karl Weber und meint: „Es sind bereits mehrere Familien an mich herangetreten, die sich vor den Auswirkungen einer möglichen wachsenden Lärm- und Staubbelastung bei der Inbetriebnahme der Asphaltmischanlage fürchten. Vor allem der Schwerverkehr, der beim An- und Abliefern des Materials entstehen wird, ist derzeit nicht abschätzbar. Bei der Informationsveranstaltung konnte seitens der Firma Leithäusl keine befriedigende Aussage für die Bevölkerung getätigt werden.“
Am Donnerstag, den 16. September um 19.00 Uhr lädt Weber zu einem Diskussionsabend ins Gasthaus Kreitner nach Stratzdorf ein. Das Thema soll diskutiert werden, bevor der Gemeinderatsbeschluss gefasst wird. Dabei stehen Fragen wie „Brauchen wir dieses Werk?“, „Welche Auswirkungen hat der Standort für die Bevölkerung?“, „Wie steht die Jugend dazu?“ und vieles mehr im Vordergrund der Veranstaltung. „Das Ergebnis der Diskussionsplattform wird dem Gemeinderat Gedersdorf überreicht, um in der Sitzung am 23. September den Entscheidungsprozess des Gemeinderates im Hinblick auf eine mögliche Ablehnung des Asphaltmischwerkes entscheidend zu beeinflussen“, erklärt der engagierte Umweltgemeinderat.

Bürgermeister kennt die Ängste
Bürgermeister Franz Gartner, der ebenfalls an der Infoveranstaltung der Firma Leithäusl teilgenommen hat, kennt die Befürchtungen seiner Bevölkerung.
„Die Betreiberfirma konnte keine genauen Daten über die Anzahl der LKWs in Spitzenzeiten geben, das hat die Stratzdorfer verunsichert. Es wird von April bis Dezember Asphalt produziert und je nach Auftragslage wird es LKW-Bewegungen geben“, weiß der Bürgermeister und versteht die Beunruhigung der Stratzdorfer.
„Man muss aber auch bedenken, dass rund 55 Mitarbeiter bei dieser Firma beschäftigt sein werden, das heißt Arbeitsplätze für unsere Region. Die ArbeitnehmerInnen werden unsere Einkaufsmöglichkeiten und unsere Gastronomie beleben und die Einnahmen der Gemeinde wachsen durch die darausfolgenden höheren Kommunalabgaben“, so Gartner abschließend.

Gewerbepark in Gedersdorf
Die Gemeinde Gedersdorf hat im Bereich der Ortschaft Stratzdorf rund 72ha Bauland-Betriebsgebiet gewidmet. Das Gebiet wurde mit allen erforderlichen Infrastruktureinrichtungen wie Kanal, Wasser, Strom, Gas und Telefon ausgestattet. Der Vorteil des Gewerbeparkes liegt in der direkten Anbindung an ein hochwertiges Straßennetz (S5). Diese stellt die Hauptverkehrsverbindung zwischen Wien und Krems dar.

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