Landesgericht Krems
Bei Streit in Kremser City Pistole gezogen

Verhandlung am Landesgericht Krems.
  • Verhandlung am Landesgericht Krems.
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Zwei Gruppen Jugendlicher waren am 12. Jänner 2020 gut gelaunt und leicht betrunken in Krems unterwegs. Am Steiner Tor kam es zu ersten gegenseitigen verbalen Attacken. Die eine Partie zog zu Fuß weiter in Richtung Stadtgraben, die andere war im Auto unterwegs.

Vors Auto gesprungen

Dort kam es zur zweiten Begegnung. Einer der Fußgänger lief plötzlich vom Gehsteig vor das Auto der anderen Partie und nötigte es zum Anhalten. Der Fahrer sprang aus dem Pkw.

Pistole gezogen

Bei der darauf folgenden Auseinandersetzung soll er laut Anklage den anderen gegen die Wand gedrückt sowie eine Gaspistole gezogen und sie dem Kontrahenten an den Kopf gesetzt haben.

Teilweise geständig

Bei der Verhandlung am Kremser Landesgericht räumte der 19-jährige Angeklagte ein, die Pistole gezogen zu haben. Er bestritt jedoch das Ansetzen der Waffe an den Kopf. Er habe aus einem Meter Entfernung auf den Kopf des anderen gezielt, um ihn einzuschüchtern. Außerdem habe er ihn nicht gegen die Wand gedrückt. Der Bedrohte sagte, dass ihm der Beschuldigte die Waffe angesetzt habe und mit dem Abdrücken gedroht habe.

Widersprüchliche Zeugen

Die Aussagen mehrerer Zeugen waren widersprüchlich. Einer wollte nichts von Gewalttätigkeit gesehen haben. Ein abwesender geladener Zeuge bekam wegen Nichterscheinens eine Ordnungsstrafe aufgebrummt.

Sechs Monate bedingt

Der bisher unbescholtene 19-Jährige bekam wegen gefährlicher Drohung mit dem Tod sechs Monate bedingte Haft mit dreijähriger Bewährung. Außerdem muss er ein Antiaggressionstraining absolvieren und ein Bewährungshelfer wird ihm zur Seite gestellt. Nicht rechtskräftig. -Kurt Berger

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