COVID19: Das Rote Kreuz im Einsatz

KREMS. Das Rote Kreuz ist für die Bevölkerung täglich unterwegs: egal ob Rettungsdienst, Hauskrankenpflege oder andere Angebote, das Rote Kreuz hält den Regelbetrieb weiter aufrecht – parallel dazu ist das Rote Kreuz Niederösterreich bereits seit 6. Februar in Bezug auf das Coronavirus im Einsatz: das Fiebermessen am Flughafen Schwechat (für aus China ankommende Passagiere) gehörte zu den ersten Aktionen, die gesetzt wurden, danach wurden die Transporte sämtlicher Verdachtsfälle durchgeführt. Seit Dienstag voriger Woche sind mobile Mitarbeiter zur Probenentnahme im Einsatz.

Für den Test kommen diese Mitarbeiter zu den Betroffenen nachhause und führen einen Abstrich der Nasen- und Rachenschleimhaut mit speziellen Wattestäbchen durch. Das entlastet die Spitäler und die Betroffenen können daheimbleiben, wodurch keine Gefahr besteht, dass sie weitere Menschen infizieren.

Einen besonders wichtigen Beitrag zur Eindämmung der Krankheit, leisten all jene, die sich in Quarantäne befinden, weil sie selbst infiziert sind oder engen Kontakt zu einer infizierten Person hatten. „Diese Menschen, die sich schuldlos in einer schwierigen Situation befinden, verdienen unsere Wertschätzung und Unterstützung“, sagt Schmoll. Zusätzlich zur medizinischen Versorgung braucht es jetzt Anerkennung, Solidarität und Nachbarschaftshilfe.

Die wichtigsten Gesundheitstipps

„Selbstverständlich steht im Zuge unserer Maßnahmen auch die Gesundheit und Information unserer eigenen Leute im Mittelpunkt“, meint Schmoll. „Fakt ist, dass wir alle Leistungsbereiche im normalen Betrieb aufrechterhalten – egal ob Rettungsdienst, Hauskrankenpflege, Betreuungsangebote oder Ähnliches. Wir sind für die Bevölkerung in Einsatz.“ Größere Veranstaltungen, Erste-Hilfe-Kurse oder auch Seniorentreffs werden beispielsweise abgesagt, um hier die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten.

• Mehrmals am Tag Händewaschen – Seife genügt, kein Desinfektionsmittel nötig.
• Mund und Nase bei Husten oder Niesen mit einem Papiertaschentuch bedecken – nicht mit den Händen
• Den direkten Kontakt zu erkrankten Menschen vermeiden
• Rufen Sie bei Verdacht auf Erkrankung die Gesundheitsnummer 1450

Autor:

Doris Necker aus Krems

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