Natur im Garten
Kompost ist das Gold der Gärtner

 Landesrat Martin Eichtinger mit Lena
  • Landesrat Martin Eichtinger mit Lena
  • Foto: Bollwein/Archiv
  • hochgeladen von Doris Necker

Material aus dem eigenen Garten als Düngemittel zu nutzen ist im Sinne einer natürlichen Kreislaufwirtschaft, denn die Nährstoffe aus den biologischen Abfällen werden dem Boden so wieder zugeführt.

Kompost richtig anlegen

Die unterste, lockere, etwa 20 Zentimeter hohe Lage des Komposthaufens besteht aus grobem Strukturmaterial, wie zum Beispiel Strauchschnitt, Zweigen, Staudenstängeln, um die Luftversorgung und den Wasserabfluss zu sichern. Darauf kommen 50 Prozent grünes, feuchtes Material in Form von Küchen- und Gartenabfällen wie Gemüse- und Obstresten, verwelkte Blumen oder Rasenschnitt. Sie werden gründlich gemischt mit 50 Prozent braunem, trockenem Material, wie zerkleinertem Strauchschnitt oder trockenem Laub.

Achten Sie beim Aufsetzen des Komposts unbedingt auf den richtigen Feuchtigkeitsgehalt. Wird die Mischung mit der Faust zusammengedrückt, sollte sich das Material wie ein leicht feuchter Schwamm anfühlen. Häufen Sie die Mischung 20 bis 30 Zentimeter hoch an, streuen Sie ab und an einen Esslöffel Hornspäne oder eine dünne Schicht Kleintiermist darauf und bestäuben Sie die Lage dünn mit Urgesteinsmehl. Zuletzt kommen 2 Zentimeter halbverrotteter Kompost oder auch Gartenerde darüber, das kurbelt den Zersetzungsprozess an und fördert die rasche Umsetzung organischer Materialien in wertvollen Humus.

Die Mischung wird mit den angeführten Zuschlagsmaterialien bis zu einer Höhe von circa eineinhalb Metern aufgesetzt. Den Abschluss des Komposthaufens bildet eine luft- und wasserdurchlässige Abdeckung z.B. aus Laub, Stroh oder Jute. Wird der Kompost einmal "umgesetzt", d.h. abgetragen und neu aufgeschichtet, beschleunigt dies den Rotteprozess. Rohkompost ist nach circa sechs Monaten fertig, er enthält noch grobe Teile und jede Menge Bodenleben. Nach sechs bis zwölf Monaten ist der Kompost reif, also vollständig verrottet, und kann als wertvoller self-made Dünger ausgebracht werden.

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