Langenlois: Scharfe Pointen bei der großen LaLo-Show auf dem Holzplatz

Auftakt.
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Gut drei Stunden lang brachte die Langenloiser Faschingsgilde LaLo am Faschingsdienstag politische Sketche, depperte Szenen und fetzige Songs und sogar ein Liebeslied auf Langenlois auf die Open-Air-Bühne am Holzplatz.

LANGENLOIS (mk) Von den 70er Jahren bis zur Gegenwart reichte der Zeitrahmen der einzelnen Faschingsnummern auf der Bühne. Mit Flowerpower und Haschtüte ging es los – und bei den Olympischen Spielen in Südkorea war man wieder ganz im Heute angelangt.

Extra scharfe Spitzen und Pointen

Auch von den Themen her war die Show dieses Mal besonders vielfältig: Die tausend verschiedenen Vorschriften für die Gastronomie zog LaLo durch den Kakao; die Olympia-Repräsentanten aus Langenlois trafen bei ihrer Fehllandung in Nordkorea sogar Kim Jong-un; die völlig verschnupfte Frau Bauer ließ sich weder von der Selbstbedienungskasse noch vom Vermummungsverbot beeindrucken; die Langenloiser Fußballweiber mussten keinen Vergleich mit den Vorstadtweibern aus dem Fernsehen scheuen; beim Thema Winterdienst brachte die Faschingsgilde nicht nur einen Zecher zu Fall, sondern auch den Bürgermeister auf die Bühne; und die Gmoahackler hatten die Hände voll zu tun, mit den Resten der letzten Wahl fertig zu werden - und zeigten sich dabei, wie angekündigt, „extra scharf“.

Mit Musik und Bühnenbild perfekt in Szene gesetzt

Musikalisch ging aus auf dem Holzplatz unter der Leitung von Wolfgang Almstädter von „Austria 3“ und „Pizzera und Jaus“ über „ZZ Top“ und ein appetitlich-werbliches Leberkäs-Chanson bis hin zu einem Liebeslied, in dem Langenlois gefeiert wurde, und der ewig-jungen LaLo-Hymne.

Das alles mit einem tollen, von Nummer zu Nummer wechselnden Bühnenbild, das die Zuschauer mit ganz einfachen Mitteln immer wieder neu in das jeweilige Thema versetzte. Grandios: der Pop-Bus zu Beginn, mit dem – oder zumindest in dem – so mancher Zuschauer auch gern wieder einmal einen Trip gemacht hätte.

Durch das Programm führte erstmals Wolfgang Schwarz, da der bisherige Moderator Martin Nastl „in die LaLo-Altersteilzeit“ gegangen ist – aber von seinem Nachfolger noch einmal auf die Bühne geholt und für sein Engagement mit dem „Goldenen Mikrofon“ ausgezeichnet wurde.

„Unterhaltung und Unterstützung“

LaLo in Langenlois ist aber nicht nur Unterhaltung, sondern auch Unterstützung: Präsident Wolfgang Almstädter konnte der Familie Steinschaden-Stifter aus Schiltern während der Show eine Spende von 2.000 Euro überreichen – für ein Spezial-Tandem, mit dem der behinderte Sohn der Familie wieder mobil werden wird.

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