Marillenhof Bergkirchner, Wachau: Heuer fällt die Ernte geringer aus

Marlene und Martin Bergkirchner mit LH Stv. Karin Renner
  • Marlene und Martin Bergkirchner mit LH Stv. Karin Renner
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  • hochgeladen von Doris Necker

WACHAU. Die NÖ Lebensmittelkontrolle mit Landeshauptfrau Stv. Karin Renner besuchte das Weingut und den Marillenhof Bergkirchner in der Wachau. Martin Bergkirchner ist 24 Jahre alt, Marlene Bergkirchner 21 Jahre alt. Sie sind Geschwister und führen gemeinsam den Betrieb.

Martin Bergkirchner gelang es in wenigen Jahren den Weinbau aufzubauen und sammelte dazu auch internationale Erfahrungen wie beispielsweise in Oregon in den USA. 80 Prozent der Marillenernte des Betriebs gehen in den Ab Hof-Verkauf - größtenteils mittlerweile Stammkunden aus ganz Österreich und Bayern.

20 Prozent der Ernte wird an die Gastronomie - teils Spitzenrestaurants - geliefert.
Geerntet werden im Marillenhof Bergkirchner pro Jahr rund 4.000 Kilo, dieses Jahr fällt die Ernste aufgrund der Trockenheit leider um ein Drittel schlechter aus.
Geerntet wird noch bis Anfang/Mitte August - dann ist Schluss.

"Die Wachauer Marille ist nicht nur ein Markenname, sondern die Beste Marille die es gibt", sind sich die Marillenbauern einig.

„Für die Menschen ist es wichtig, dass sie sich auf die Lebensmittel, die sie kaufen auch verlassen zu können. Die KonsumentInnen müssen die Sicherheit haben, dass mit den Produkten alles absolut in Ordnung ist. Daher gibt es ein sehr strenges Lebensmittelgesetz und natürlich auch die entsprechenden Kontrollen. Niederösterreich zeichnet sich durch eine Vielzahl regionaler Lebensmittel mit höchster Qualität aus. Die Lebensmittelproduktion unterliegt höchsten Qualitätsstandards und Hygienevorschriften, die ständig kontrolliert werden“, so Niederösterreichs Konsumentenschutzreferentin Landeshauptmann Stv. Karin Renner.

Im Hintergrund, vielfach unbeachtet von den Bürgern, werden von Lebensmittelinspektoren verschiedenste Nahrungsmittel, dazu gehören natürlich auch Obst und Gemüse, sowie auch Trinkwasser überprüft. Dabei werde auch sichergestellt, dass die Qualität der Nahrungsmittel hoch bleibt und damit auch die Wettbewerbsgleichheit zwischen den Firmen garantiert wird.

Überdies kann sich jeder Bürger bei einem berechtigten Verdacht bei Lebensmitteln oder Trinkwasser an die Behörde wenden. Niederösterreichs Marillenpflanzungen sind nicht nur eine lokale Tradition, sie sichern auch Arbeitsplätze und Auskommen vieler Landwirte und Obstbauern.

Natürlich finden sich in so manchem Supermarktregal dieser Tage importierte Marillen. Mein Appell geht daher an alle Konsumentinnen und Konsumenten, niederösterreichischen und lokalen Produkten den Vorzug zu geben. Unsere bäuerlichen Betriebe bemühen sich wirklich sehr, beste Qualität zu liefern, sie verdienen Unterstützung und wir brauchen nur mehr zuzugreifen“, so LHStv. Karin Renner.

Zahlen Marille NÖ:

Durchschnittlicher Jahresertrag Wachauer Marille : 3.000 Tonnen Wachauer Marille, 100.000 Bäume auf ca. 400 Hektar. NÖ gesamt: 6.000 Tonnen Marillen.

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