Naturnahes Gärtnern für Umweltschutz und unser Klima

Senftenberg war Vorreiter im ökologischen Pflanzenschutz: Johannes Kubelka, Josef Ott, Josef Edlinger
  • Senftenberg war Vorreiter im ökologischen Pflanzenschutz: Johannes Kubelka, Josef Ott, Josef Edlinger
  • Foto: Pichler
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Positive Bilanz: Bereits 16 Gemeinden im Bezirk Krems setzen auf biologischen Pflanzenschutz

SENFTENBERG. Die Initiative „Natur im Garten“ feiert heuer ihren 20. Geburtstag und ist zu einer Bewegung in ganz Niederösterreich und darüber hinaus geworden. „337 Gemeinden in NÖ setzen bereits auf biologischen Pflanzenschutz und arbeiten mit mechanischen und thermischen Maßnahmen. Naturnahes Gärtnern ist ein wichtiger Beitrag, die Ökologie in Ordnung zu bringen. Die über 15.500 Privatgärten, die mit Stolz die ‚Igelplakette‘ tragen, zeigen, dass diese ökologische Bewegung in ganz Niederösterreich und vor allem im Herzen der Niederösterreicher angekommen ist“, so Landesrat Martin Eichtinger.

„Der Bezirk Krems hat drei „Natur im Garten“ Gemeinden und somit setzen insgesamt 16 Gemeinden auf biologischen Pflanzenschutz. Diese 16 Gemeinden sind nicht nur eine wichtige Säule der Aktion, sondern tragen auch maßgeblich zu unserem Umweltschutz bei. Denn gerade im Zusammenhang mit dem Klimawandel und seinen Auswirkungen kann hier jeder und jede mit den ökologischen Ideen von ‚Natur im Garten‘ einen wesentlichen Beitrag leisten. Genau deshalb legen wir im Bezirk Krems großen Wert darauf, unsere Grünflächen naturnah zu bewirtschaften und zu pflegen“, erklärt Landtagsabgeordneter Josef Edlinger und betont weiters: „In unserem Bezirk haben wir 706 Privatgärten, die durch die ‚Igelplakette‘ zeigen, dass in ihrem Garten die Natur einen Platz hat.“

Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister geben schriftlich das Bekenntnis ab, dass in ihrer Gemeinde keine Pestizide auf öffentlichen Grünflächen eingesetzt werden, die nicht der EU-Bioverordnung und zusätzlich dem „Natur im Garten“ Gütesiegel entsprechen.

„Natur im Garten“ Gemeinden

Die „Natur im Garten“ Gemeinden pflegen ihre Grünräume nach den drei Kriterien von „Natur im Garten“: Neben dem Verzicht auf chemisch-synthetische Pestizide beinhalten diese Kriterien den Verzicht auf chemisch-synthetische Düngemittel und Torf. Eine „Natur im Garten“ Gemeinde verpflichtet sich per Gemeinderatsbeschluss, dass die Gemeinde naturnahe und lebenswerte Grünräume schafft, ökologisch wertvolle Elemente wie Streuobstwiesen erhält und die Pflanzen- und Tiervielfalt fördert.

Autor:

Doris Necker aus Krems

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