Parken in Krems: Umfrage komnmt

KREMS. Am Sonntag, 28. September, werden die Kremserinnen und Kremser darüber entscheiden, welche Parkregelung es in Zukunft in Krems geben soll. Diesen Beschluss fasste der Gemeinderat in seiner gestrigen Sitzung mit Stimmenmehrheit.

Neu, kostet dem Bürger mehr
Parksystem „neu“: 1. Stunde Gratis-Parken in Blauer und Grüner Zone
Neben dem Gratis-Parken in der ersten Stunde sieht das neue System eine Erweiterung der Blauen Zone in der Altstadt in Richtung Norden (Schießstattgasse) und Richtung Süden bis zur Bahnzeile, Bahnhofplatz und Ringstraße vor. Die Blaue Zone in Stein soll gleichzeitig in eine gebührenpflichtige Grüne Zone umgewandelt werden. Eine weitere Grüne Zone „Krems Ost“ soll ein Jahr später eingeführt werden. Diese betrifft den Bereich zwischen Langenloiser Straße, Am Steindl und Stratzinger Straße, Wiener Straße, Sigleithenstraße, Bründlgraben (bis Winzer Krems), den Stadtteil Weinzierl westlich der B37 und die Mitterau. Die Tarife für die Blaue und Grüne Zone sollen unverändert bleiben. Die einzigen Ausnahmen sollen gebührenfreie Kurzparkzonen im Bereich der Friedhöfe Wiener Straße und in Stein sowie im Bereich von Post und vor dem Bahnhof bilden. Stimmt die Mehrheit der Bürger für diese neue Variante, soll die Regelung mit 1. Juli 2015 in Kraft treten, die Grüne Zone „Krems Ost“ erst im Juli 2016.

Die „Ist“-Situation
Die derzeitige Regelung beruht auf drei Säulen: der gebührenpflichtigen Blauen Kurzparkzone in der Altstadt, der gebührenpflichtigen Grüne Zone westlich der Blauen Zone in der Altstadt und der gebührenfreien Kurzparkzone in Stein. In der Mitterau, Weinzierl, Langenloiser Berg gibt es keine Parkzonenregelung. Die Blaue Zone ist von 12 bis 14 Uhr gebührenfrei, die Grünen Zone ist durchgehend von 8 bis 18 Uhr gebührenpflichtig.

Info-Hotline für Fragen der Bürger
Ab Mitte Juli wird eine Info-Hotline eingerichtet. In den ersten beiden September-Wochen sollen drei Informationsveranstaltungen in den Stadtteilen Mitterau, Weinzierl und Krems stattfinden. Darüber hinaus wird umfassendes Informationsmaterial ausgearbeitet, das allen Haushalten zugestellt wird. Detaillierte Informationen folgen auch in der nächsten Ausgabe des Stadtjournals Krems, das um den 8. September an alle Kremser Haushalte zugestellt wird.

Wer darf abstimmen?
An der Bürgerumfrage können rund 23.000 österreichische Staatsbürger und EU-Bürger teilnehmen, die spätestens bis zum Umfragetermin das 16. Lebensjahr vollendet haben, vom Wahlrecht nicht ausgeschlossen sind und in Krems ihren ordentlichen Wohnsitz (Haupt- oder Nebenwohnsitz) haben. Sie können am 28. September zwischen 7 und 16 Uhr in 20 Umfragelokalen ihre Stimme abgeben. Die Abstimmung mittels Briefwahl ist ebenfalls möglich.

Autor:

Doris Necker aus Krems

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