Ticket to the Moon und Land Art

Kunsthalle Krems eröffnete zwei neue Ausstellungen

KREMS. Die Kunsthalle Krems eröffnete am 13.07.2019 die beiden Ausstellungen Ticket to the Moon und Land Art, die bis 03.11.2019 zu sehen sind. 2019 jähren sich sowohl die Mondlandung als auch das Aufkommen der Kunstströmung Land Art zum 50. Mal. Diese historischen Ereignisse nimmt die Kunsthalle Krems zum Anlass.

Florian Steininger, künstlerischer Direktor der Kunsthalle Krems, sagte über die neuen Ausstellungen: „Wir greifen in der Kunsthalle Krems große, gesellschaftsrelevante Themen auf. Die Erforschung des Weltraums und die Frage nach unserem Verhältnis zur Natur sind aktueller denn je. Das zeigt sich vor allem darin, dass sich junge Künstler damit auseinandersetzen.“

Die Ausstellung Ticket to the Moon widmet sich künstlerischen Kommentaren zum Mond. Gezeigt werden Werke von Hans Bischoffshausen, Robert Indiana und Robert Rauschenberg sowie ganz aktuelle Werke zeitgenössischer Künstler. Aleksandra Cieślewicz, Agnes Fuchs, Dona Jalufka, Larissa Leverenz, Ralo Mayer, Paul Petritsch, Wendelin Pressl, Florian Raditsch, Thomas Riess, Thomas Thyrion, Andreas Werner und Nives Widauer waren bei der Eröffnung anwesend. Andreas Hoffer, Kurator von Ticket to the Moon, betonte: „Der Mond ist seit jeher Inspiration für die Menschen und ihre Kunst. Wir konzentrieren uns auf die Werke lebender Künstler und ihre überraschend unterschiedlichen Ansätze.

Ihre Arbeiten sind abwechslungsreich, medienübergreifend, häufig ganz neu, poetisch, kritisch, feministisch, reflexiv, interaktiv, oberflächenverliebt, ironisch und vieles mehr.“ Die künstlerischen Beiträge werden um historische Dokumentationen erweitert. Aus der Sammlung Peter Coeln sind Fotografien von Astronauten und Kosmonauten zu sehen. Das Naturhistorische Museum Wien unterstützt die Ausstellung mit einem Mondmeteoriten, das Technische Museum Wien mit einem Modell des Sputniks.

Parallel zu Ticket to the Moon läuft die von Florian Steininger kuratierte Schau Land Art. Die Kunstströmung entwickelte sich Ende der 1960er-Jahre vor allem in den USA. Die Künstler/innen schaffen Werke mit und aus der Natur. 1969 prägte der deutsche Film- und Fernsehmacher Gerry Schum den Begriff. Die Kunsthalle Krems zeigt Filme von Gerry Schum und den Land Art-Pionier/innen Nancy Holt und Robert Smithson. Ergänzt werden diese Klassiker um eine zeitgenössische österreichische Position durch Josef Trattner. Seit 2004 unternimmt er mit einem roten Schaumstoffsofa Reisen im landschaftlichen Raum.

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