In Zeiten des Coronavirus
Volkshilfe -Team ist täglich für Pflegebedürftige im Einsatz

Roswitha Neuwirth ist Waldviertler Regionalleiterin.
  • Roswitha Neuwirth ist Waldviertler Regionalleiterin.
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KREMS

/ WALDVIERTEL. Die Volkshilfe Niederösterreich ist auch in Zeiten des Coronavirus von Montag bis einschließlich Sonntag unterwegs, um Kranke im eigenen Haushalt zu betreuen.
Die Betreuung ist unterschiedlich, aber oft sehr intensiv mit der Körperpflege der hilfsbedürftigen Menschen. Derzeit ist kein einziger Coronafall – weder bei den zu pflegenden oder bei den Mitarbeiterinnen im Waldviertel bekannt

Betreuung Pflegebedürftiger

Roswitha Neuwirth ist Regionalleiterin der Volkshilfe für das Waldviertel und erklärt: „Unsere Klienten befinden sich alle in der Hochrisikogruppe und unsere Mitarbeiter achten extrem auf alle Hygienevorschriften, um sowohl den Klienten als sich selbst zu schützen. In der Regel geht die Gefahr nicht vom Klienten aus sondern eher von Angehörigen, die zu Besuch kommen oder in der Familie leben.“ Zudem wird auch bei Haushaltsarbeiten der Abstand zu Angehörigen von 1,5 Metern eingehalten. Aber laut Neuwirth gibt es auch Kunden, die anrufen und mitteilen, dass sie jetzt auf den Dienst verzichten, weil sie noch rüstig genug sind oder ein Angehöriger sich um das Familienmitglied kümmert.

75 Mitarbeiter im Bezirk

In der Stadt Krems sind ständig 30 Mitarbeiter und im Bezirk Krems-Land 45 Mitarbeiter im Einsatz.
„Wir müssen uns zurzeit großen Herausforderungen stellen. Das Desinfektionsmittel ist knapp, weil ein Lkw nicht über die Grenze fahren durfte. Bei einem Rundruf wurde mir tatsächlich ein Liter davon um 30 Euro angeboten und das innerhalb der Branche. Mit der Not wird Geschäft gemacht!“, so die Regionalleiterin.

Gesellschaft braucht Engagement

Doch die Waldviertler Teams halten zusammen und tauschen untereinander, damit jeder hat was er braucht. „Der Informationsfluss besteht, aber der Kontakt ist minimal.
„Hut ab vor unseren Mitarbeiterinnen, die unwahrscheinliches leisten und ein herzliches Dankeschön für ihren unermüdlichen Einsatz, denn ohne sie würde unser Gesellschaftssystem kollabieren.

Autor:

Doris Necker aus Krems

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