"Wir haben noch viel vor!"

Stadtchef Reinhard Resch in seinem Arbeitszimmer im kremser Rathaus
  • Stadtchef Reinhard Resch in seinem Arbeitszimmer im kremser Rathaus
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BEZIRKSBLÄTTER: Worauf sind Sie als Bürgermeister der Stadt Krems stolz?
REINHARD RESCH: Ich hatte sehr viel Respekt und Demut vor dem Amt und natürlich waren viele Aufgaben neu für mich. Aber ich habe hart gearbeitet und mich rasch ein-#+gelebt.
Gemeinsam mit meinem Team haben wir die Aufbruchstimmung genutzt und haben nun Ergebnisse vorzuweisen.

Was zählt zum Beispiel dazu?
Alleine, dass wir die Stadt auf solide finanzielle Beine gestellt haben und die Schulden um 35 Millionen Euro reduzieren konnten, macht mich froh. Aber es gibt einiges, worüber ich mich wirklich freuen kann: Eine neue politische Kultur der Zusammenarbeit, die durch Transparenz und Offenheit geprägt ist. Das Stadtentwicklungskonzept 2030, das Grünraum- und Mobilitätskonzept, das bereits ausgeschrieben wurde. In den vergangenen Jahren wurden 340 neue Parkplätze geschaffen und wir sind noch nicht fertig. Aber gerade das Parken soll nachhaltig verbessert werden. Ein fertiges Tourismuskonzept 2030 oder Energieautarkie 2030, das sind wichtige Projekte für eine florierende Stadt. Circa 80 neue Unternehmen pro Jahr siedeln sich in Krems an und schaffen neue Arbeitsplätze – denken wir nur an den Konzern MSD mit 400 Arbeitsplätzen. Aber auch in puncto Sicherheit ist einiges passiert: Neue Feuerwehrhäuser in Egelsee, Stein-Campus oder Krems-Süd, das kommen wird, Baumaßnahmen für den Hochwasserschutz oder Bettelverbot für organisierte Gruppen in der Innenstadt. Zudem wurden Kindergärten und Schulen saniert. Und nicht alles sieht man: 8,7 Kilometer Kanal wurden neu verlegt (4,5 Millionen Euro), Wasserleitungen (12,5 Kilometer um 3,7 Millionen Euro) oder 3,5 Hektar Straßen wurden saniert.

Warum möchten Sie weiterhin Bürgermeister der Stadt Krems bleiben?
Einerseits um die Arbeit der vergangenen fünf Jahre fortzusetzen und auch um Ergebnisse zu ernten. Ich habe so ein Gefühl, dass wir noch viel gestalten können. Wir haben die Projekte für eine gelungene Stadtentwicklung bereits fertig und es ist an der Zeit, diese Punkt für Punkt abzuarbeiten. Dazu gehört auch, dass wir das Herz der Stadt, die Innenstadt, nachhaltig beleben wollen. Aber das nur vorab, am 6. September stellen wir unsere Wahlziele für die kommenden fünf Jahre vor.

Was wünschen Sie sich für den 15. Oktober 2017 und für die kommenden Jahre?
Als Erstes einen rundherum gelungenen erfreulichen Abend mit erfolgreichen und korrekten Wahlen. Und für die kommenden fünf Jahre viel Energie und Zuversicht, um Krems weiter mitgestalten zu dürfen.

Autor:

Doris Necker aus Krems

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