NÖ Regierungsklausur
Bildung und Ausbildung auf Niederösterreichisch

Ausbildung stand im Fokus einer blau-gelben Regierungsklausur, welche diese Woche an der Donauuniversität Krems über die Bühne ging.
"Bildung in Kombination mit Forschung bietet den Nährboden für die niederösterreichischen Landsleute", so begründetet Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, warum die Mitglieder der NÖ Landesregierung sich über die Weiterentwicklung der Hochschulen, aber auch anderen Bildungsfragen eingehend widmeten.
In den letzten beiden Jahrzehnten sei die Nachfrage nach tertiären Bildungseinrichtungen sprunghaft angestiegen.

21.650 Studierende in NÖ

"Vor 20 Jahren musste man noch nach Wien oder in andere große Städte gehen, um zu studieren. Das hat sich geändert. Wir haben in Niederösterreich ein Angebot, das professionell und vielfältig ist und von Studierenden aus ganz Österreich und sogar dem Ausland gut angenommen wird", freut sich die Landeshauptfrau, "in den letzten zehn Jahren hat sich die Anzahl der Studierenden verdoppelt." So zählt Niederösterreich jetzt 21.650 Studierende. Darum gäbe es nun klare Visionen, wie sich NÖ von 2019 bis 2025 als überregional vernetzter Universitätsstandort entwickeln solle. Auf wirtschaftliche und gesellschaftliche Trends soll dabei Rücksicht genommen werden. Wachstum, Qualität und beste Vermittlung von Inhalten seien die Stoßrichtungen.

Anschlussfähige Lehre

46 Millionen Euro seien bereits in die Lehrlingsoffensive investiert worden. Ein weiterer Schritt, die Lehre aufzuwerten, sei die Durchlässigkeit. So soll es einfacher werden, auf eine Lehre eine weitere aus- oder Weiterbildung anzuschließen. "Die Gleichstellung der Meisterprüfung mit einem Bachelor-Abschluss ist so ein Schritt und zeigt, dass die Lehre die beste Grundlage ist, um Karriere zu machen", erklärt Mikl-Leitner.
Einen neuen Weg ebnen nun sogenannte Brückeneinstiegskurse, die Absolventen einer Lehre den Einstieg zur Berufsreifeprüfung erleichtern sollen.

Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Ein weiteres, erklärtes Ziel ist es, die Forschung in Niederösterreich weiter auszubauen. so möchte das Land stärker mit Doktoratsprogrammen kooperieren und Arbeiten nutzen, um für NÖ relevante Themen zu forcieren.

Einigkeit zwischen den Parteien

Der Stellvertreter der Landeshauptfrau, Franz Schnabl (SPÖ) unterstreicht die Einigkeit der Regierungsparteien mit einem Zitat des populären Philosophen Richard David Precht: "Die Zukunft der Arbeit besteht aus Bildung, Bildung, Bildung." Niederösterreich treibe Technologie, Forschung und Entwicklung voran.
"Wir können auf eine solide Basis blicken", so FPÖ-Klubobmann Gottfried Waldhäusl, "wir haben in Niederösterreich für alle eine Antwort: Lehrlinge, Meister, Studenten."

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