Tennis-Doppelturnier für die gute Sache

Dr. Sacher-Faltl, Jan, Mag. Reithmayr, Lucas Mutter (sitzend), Dr. Holziger, Jans Vater, Vertreter der Volksbank Krems
  • Dr. Sacher-Faltl, Jan, Mag. Reithmayr, Lucas Mutter (sitzend), Dr. Holziger, Jans Vater, Vertreter der Volksbank Krems
  • hochgeladen von Heinz Riedmüller
Wo: KTK Krems, Strandbadstr. 17, 3500 Krems an der Donau auf Karte anzeigen

"Charity" bedeutet, dass es Menschen gibt, die anderen, denen es weniger gut geht, helfen.

Auf Initiative von Mag. Anton Reithmayr und mithilfe der beiden Allgemeinmedizinerinnen Dr. Beatrix Holzinger und Dr. Claudia Sacher-Faltl (Gemeinschaftspraxis Krems-Lerchenfeld) wurde von 18. bis 20. Juli auf den Plätzen des Kremser Tennis Klub ein Doppel-Charity-Turnier veranstaltet. Die Bereitschaft vieler Sponsoren (u.a. Volksbank Krems), finanzielle Unterstützung zu leisten, brachte gemeinsam mit dem Ertrag aus den Nenngeldern jener, die sich bei tropischen Temperaturen für den guten Zweck matchten, den stolzen Betrag von EUR 4.000,00. Dieser wurde den dankbaren Eltern der beiden Kinder, Jan und Luca, in Höhe von jeweils EUR 2.000,00 vom Veranstaltungs-Team feierlich überreicht.

Im Falle von Jan, 7., und seinen Geschwistern (Schwester Natalie, 16, und Bruder Mathias, 17, kümmern sich um Haushalt und Schule) reicht nach dem Verlust von Mutter und Großmutter das Einkommen des ebenfalls schwer erkrankten Vaters nicht mehr für die Bewältigung der Alltagskosten aus.

Bei Luca, 5., liegt der Bedarf nach finanzieller Unterstützung im medizinischen Bereich: Im Alter von drei Jahren lautet die bei ihm gestellte Diagnose „Autismus“. Erste Anzeichen im Alter von 1 ½ Jahren waren Aggressivität, Selbstverletzung und Sprachverweigerung.

Auch wenn es Hoffnung gibt, dass sich in der Pubertät Verbesserung einstellt, bleibt die Familie realistisch: „Medikamente zur Reduktion der Aggressionsbereitschaft werden vermutlich immer nötig sein. Jede Veränderung im Wachstum bedeutet größere bzw. neue Verhaltensauffälligkeiten. Oft finden sich die Eltern an den Grenzen ihrer Kräfte und finanziellen Möglichkeiten: Es gibt menschliche Abhängigkeiten zu sämtlichen Bezugspersonen, vor allem im Kindergarten, die Erfahrungen sind durchwegs positiv. Jene medizinischen Behandlungen, die erfolgsversprechend scheinen, sind zu kostenintensiv. Denn für diese stellt die Krankenkasse keine Kostenersätze zur Verfügung.

"Auch wenn ich nur zwei Kindern helfen kann mit der Sache - es fühlt sich gut an", so Mag. Reithmayr. „Und für nächstes Jahr werden wir die nächste Gelegenheit suchen, um zu helfen.“

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen