AMS Krems: Berufe mit Zukunft - Frauen können mehr

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KREMS. Wer eine Ausbildung in der Tasche hat, dem stehen am Arbeitsmarkt viele Türen offen. Ist diese Ausbildung dann auch noch in einem der stark nachgefragten handwerklich-technischen Bereiche, dann erst recht.

Frauen können mehr

Am 11. Mai stellten sich in der regionalen Geschäftsstelle des AMS Krems fünf Frauen vor, die auf dem zweiten Bildungsweg eine Lehre absolvieren bzw. bereits abgeschlossen haben. Über die Projekte P.Qu (Punktgenaue Qualifizierung) und TAFF (Treffsichere Ausbildung für Frauen) werden die Teilnehmerinnen zu gesuchten Fachkräften ausgebildet, wie beispielsweise Betriebslogistikerin, Medienkauffrau, Speditionskauffrau, Landmaschinentechnikerin oder Pharmazeutisch- Kaufmännische Assistentin.

Interessierte Besucher

Neben VertreterInnen der Ausbildungsbetriebe und des Vereins Hebebühne waren auch Herbert Aumüller, Bezirksstellenleiter der WKO Krems, und Brigitte Tiefenbacher von der AK Krems vor Ort. Der Geschäftsstellenleiter des AMS Krems, Erwin Kirschenhofer, eräffnete gemeinsam mit der Geschäftsführerin der ZIB Training GmbH, Monika Forsthuber, die Veranstaltung.

An Infotischen standen die Teilnehmerinnen der vom AMS NÖ finanzierten und von ZIB Training GmbH durchgeführten Projekte gemeinsam mit den Ausbildungsbetrieben Rede und Antwort. Auch das regionale FiT-Zentrum NÖ Mitte / Mostviertel (FiT – Frauen in Handwerk und Technik) war mit einem Stand vertreten.

Zusätzlich gab es die Möglichkeit, von einer professionellen Fotografin ein Bewerbungsfoto machen zu lassen und eine Typ- und Stilberaterin gab Tipps für das optimale Styling und Outfit für das Vorstellungsgespräch. Auch der FiT-Container, eine mobile Werkstatt, fand großen Zuspruch bei den Besucherinnen.

Die Projekte

FiT – Frauen in Handwerk und Technik – ist ein Projekt, das die Verringerung der Segregation am Arbeitsmarkt zum Ziel hat. Frauen haben hier die Möglichkeit, erste Schritte in Richtung Handwerk und Technik zu machen, ihre Kompetenzen und Interessen auszuloten und im Zuge von Praktika und Werkstattarbeit das im Kurs Erlernte praktisch auszutesten.

Die Punktgenaue Qualifizierung (P.Qu) unterstützt niederösterreichische Frauen dabei, ihren Lehrabschluss in einem nicht-traditionellen Beruf zu erlangen. Um in das Projekt aufgenommen zu werden, durchlaufen Interessierte im Rahmen des FiT-Programms ein Vorauswahlverfahren, in dem die Teilnahmebedingungen und –voraussetzungen abgeklärt werden. Vor dem Einstieg in die P.Qu absolviert die Anwärterin dann ein Praktikum im angestrebten Ausbildungsbetrieb.

Ist eine Aufnahme in die P.Qu erfolgt, wird die Teilnehmerin in den folgenden 24 Monaten der Ausbildungsdauer intensiv durch die P.Qu-Bildungsberaterinnen begleitet und unterstützt. Das Arbeitsmarktservice sichert die finanzielle Existenz der Auszubildenden gemäß des ALVG bzw. AMSG.

In TAFF (Treffsichere Ausbildung für Frauen) geht der Ausbildung in einem Beruf mit traditionell hohem Frauenanteil eine Abklärungs- und Orientierungsphase voraus. Die Begleitung durch die TAFF- Beraterin erfolgt auch in diesem AMS-geförderten Projekt bis zum außerordentlichen Lehrabschluss.

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