Gründungsprozess für Langenloiser Foodcoop hat begonnen

Info-Abend über die Möglichkeiten einer Foodcoop in Langenlois.
  • Info-Abend über die Möglichkeiten einer Foodcoop in Langenlois.
  • hochgeladen von Manfred Kellner

(Langenlois/21.2.2019) Am 18. Februar 2019 versammelten sich im Langenloiser Atelier „Allerhand Kunsthandwerk“ am Kornplatz 7 mehr als dreißig Interessierte zu einem ersten Zusammentreffen und vielen Informationen zum Thema „Foodcoop“.

So eine Food-Coop - wie es sie beispielsweise in Krems schon gibt - ist ein gemeinnütziger Verein für Personen und Haushalte, die selbstorganisierte Produkte direkt von lokalen Produzentinnen und Produzenten beziehen. Dabei geht es um den gemeinsamen Einkauf von saisonalen, regional sowie biologisch und sozial gerecht produzierten Lebensmitteln, um eine Verbindung von Erzeugern und Verbrauchern und um weitgehende Einsparungen von Verpackungsmaterialien.

Kurze Wege und regionale Produkte

Einige Teilnehmerinnen der Veranstaltung sind bereits in der Kremser Foodcoop aktiv und konnten so konkrete Erfahrungen über die Organisation und Funktionsweise dieser Einrichtung einbringen. Sie würden gern zu einer Langenloiser Foodcoop wechseln, um ihre Wege zu den Lebensmitteln weiter zu verkürzen, vielleicht mit dem „Radl“ zum Einkaufen fahren zu können oder sogar zu Fuß zu kommen. Neben Verbrauchern waren auch einige regionale Produzenten - etwa zwei Bio-Imker - zu dieser Veranstaltung gekommen.

Selbstorganisation und gemeinsame Entscheidungen

Charakteristika von Foodcoops sind - das wurde an diesem Info-Abend im „Atelier“ unterstrichen - die Selbstorganisation anfallender Aufgaben und eine gemeinsame Entscheidungsfindung: mit etwa sechs Arbeitsgruppen, in denen unterschiedliche Themen für die Foodcoop bearbeitet werden, und einem Plenum, auf dem die Entscheidungen gefasst werden. Deutlich machten die Erfahrenen: „Es ist auch Arbeit, sich in der Foodcoop zu organisieren!“ Betont wurde aber auch: „Je mehr von allen gemacht wird, desto weniger wird es für den einzelnen!“ Interessant für die Teilnehmer: Katharina Mavridou-Olsen kann in ihrem Atelier „Allerhand Kunsthandwerk“ nicht nur einen Lagerraum für die Waren zur Verfügung stellen, sondern in einem alten Weinkeller sogar so etwas wie einen Kühlraum.

Natürlich, so wurde während des Info-Abends deutlich, würden zu Beginn einige Investitionen für die Arbeit der Foodcoop nötig - der laufende Betrieb aber sollte sich mit einem Vereinsbeitrag von etwa 10 Euro im Monat ausgehen - wenn mindestens zwanzig Mitglieder dabei sind.

Großes Interesse und neuer Termin

Am Ende des Abends bestand offenkundig bei vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern großes Interesse daran, eine Foodcoop in Langenlois auf die Beine zu stellen. Als fester Plenumstermin wurde deshalb jeder dritte Montag im Monat festgelegt. Das nächste Treffen findet also am 18. März 2019 um 19 Uhr im „Atelier Allerhand Kunsthandwerk“ statt.

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