NÖ Baugewerbetag in der Bauakademie Haindorf

Präsidentin BR KommR Sonja Zwazl, Sebastian Hauser, Stefan Sturmlechner und LIM BM Ing. Robert Jägersberger
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LANGENLOIS. Die Landesinnung Bau und die Landesinnung der Bauhilfsgewerbe haben im Rahmen des NÖ Baugewerbetages am 9. November 2017 das Thema „Die Zukunft der Aus- und Weiterbildung in der Bauwirtschaft“ diskutiert. Landesinnungsmeister BM Ing. Robert Jägersberger begrüßte bei der hochkarätigen Podiumsdiskussion zahlreiche Mitglieder und Ehrengäste.

Die Landesinnungen stellten beim diesjährigen NÖ Baugewerbetag die Aus- und Weiterbildung in den Mittelpunkt. Bereits im Vorfeld wurde eine Umfrage unter den Mitgliedsbetrieben durchgeführt, die ergab, dass der Mangel an Lehrlingen und Facharbeitern als Risikofaktor für die Branche gesehen wird.

Nach einem einleitenden Impulsreferat von Mag. Helmut Dornmayr vom ibw (Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft) wurde die Situation bei der anschließenden Podiumsdiskussion eingehend erörtert.

WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl, die in Vertretung der Landeshauptfrau anwesend war, zeigte sich sehr erfreut darüber, dass heuer ein Zuwachs an Lehrlingen zu verzeichnen ist. Gerade in der Wirtschaft sei es besonders wichtig, positiv in die Zukunft zu blicken und Tatkraft zu zeigen. Insbesondere hob sie in diesem Zusammenhang den enorm hohen Zuspruch zur neuen Initiative „Let‘s Walz“ hervor, bei der Lehrlinge die Möglichkeit für ein vierwöchiges Auslandspraktikum bekommen.

Landesinnungsmeister Ing. Robert Jägersberger bedankte sich bei allen Betrieben, die Lehrlinge ausbilden. Auch seitens der Bauinnungen gibt es viele Aktionen, wie beispielsweise die Kampagne „Bau deine Zukunft“ oder das österreichweite Bau-Lehrlingscasting. Die öffentliche Hand hätte allerdings noch zahlreiche Möglichkeiten, die Ausbildung attraktiver und damit zukunftsfähiger zu gestalten. Dazu soll ein Positionspapier mit Vorschlägen zu konkreten Maßnahmen erstellt werden.

Die Bundes- und Landesinnungsmeisterin der Bauhilfsgewerbe, Ing. Irene Wedl-Kogler, strich die Leistungen der klein- und mittelständischen Betriebe für Arbeitsplätze und Wohlstand in den Regionen hervor. Einen besonderen Appell richtete sie in diesem Zusammenhang an die Politik, die eine Vereinbarkeit von Arbeit und Familie gewährleisten sollte. Denn nur so könne auch sichergestellt werden, dass zukünftig überhaupt genügend Nachwuchs vorhanden ist, der ausgebildet werden kann.

BM TR Johannes Dinhobl, Vorsitzender des Ausschusses für Berufsaus- und -weiterbildung der Bundesinnung Bau, stellte die ersten Ansätze zum modularen Modell „Baulehre 2020“ vor. Zudem sei geplant, auch die Eltern und Lehrer noch mehr über die Lehrberufe zu informieren. Neben der Lehre liegt ein weiterer Arbeitsschwerpunkt darin, die Qualität der technischen Mittelschulausbildungen im Auge zu behalten.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion wurden die beiden Erstplatzierten des Landeslehrlingswettbewerbes der NÖ Jungmaurer, Sebastian Hauser von der Schiller GesmbH aus Grafenschlag und Stefan Sturmlechner von der Josef Lux & Sohn Baumeister GmbH aus Lilienfeld, geehrt. Sie vertreten Niederösterreich beim diesjährigen Bundesjungmaurerwettbewerb in Vorarlberg.
Auch langjährige Mitglieder erhielten Ehrenurkunden der Standesvertretung.
BM Ing. Anton Döltl wurde für seine langjährigen und wertvollen Verdienste als Funktionär, Vorsitzender der Lehrabschlussprüfungen und Baumeisterprüfer von der Landesinnung Bau ausgezeichnet.

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