Ofenflamme 2015 für Straßer Keramik-Designer und seine Kachelofen-Walze

Keramikkünstler Gerold Wucherer zeigt seine fertigen Fliesen aus Löss: Alle unterscheiden sie sich im Farbton.
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  • hochgeladen von Doris Necker

STRASS IM STRASSERTALE. Unter dem Motto „Wir zeigen, was wir können“ gingen über 240 Einreichungen aus acht europäischen Ländern zur erstmaligen Verleihung der „Ofenflamme 2015“ in Frankfurt/Main ein. Die Auszeichnung erfolgte erstmals und ist ein Gemeinschaftsprojekt des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima mit der Zeitschrift Kamine & Kachelöfen und unterstützt von der Vereinigung europäischer Kachelofenbauer-Verbände.
Einer der drei Gewinner ist Gerold Wucherer. Nach seinen Ideen und der technischen Unterstützung des Hafners Helmut Christian entstand eine liegende Walze aus blauer Keramik. Die dafür verwendeten Keramikfliesen wurden in der Werkstätte von Gerold Wucherer in Strass gefertigt. Die Bezirksblätter interessierte wie und wo der Absolvent der Meisterklasse der Universität der angewandten Künste im Bereich Produktgestaltung Keramik in Wien, in seiner Werkstätte in Straß arbeitet.
Nach dem Studium beschäftigte sich der Keramikexperte zuerst als bildender Künstler. Erst sechs Jahre danach begann er mit der künstlerischen Gestaltung von Ofenobjekten. "Auch Kachelöfen sind mittlerweile mit schlauer Technik zum Beispiel der Abbrandsteuerung oder mit einem neu gestalteten Brennraum ausgestattet. Deshalb weisen Kachelöfen mittlerweile niedrigste Emissionswerte auf. Gerade in dieser schnelllebenden Zeit gibt es viele Menschen, die das Knistern, den Feuerblick und die warmen Strahlen gerne mögen“, so der Ofen-Designer. Der in Tirol geborene Gerold Wucherer, lebt bereits seit dem Jahr 2000 in Niederösterreich. Seine erste Werkstätte führte er in der Dachsberggasse in Krems, seit rund vier Jahren arbeitet Wucherer in einer geräumigen Werkstätte in seinem Haus in Straß.
Bereits in den Anfangsjahren entwickelte er die zwei Kachelöfen Zero Uno X mit 1,45 Meter Höhe und Zero Dos mit 1,85 Meter Höhe. Dabei reiht sich Keramikreihe über Keramikreihe. Der Konsument wählt aus über fünfzig Farbtönen. Aufgebaut werden die Expemplare in knapp sechs Stunden, der Preis liegt von 6.700 Euro bis 10.800 €uro, je nach Größe. Mit einem Eigengewicht von 300 bis 500 Kilo eignet sich dieser auch bestens für eine Stadtwohnung und lässt sich auch wieder leicht abbauen und zu einem anderen Standort mitnehmen. Neben diesen Modellen, werden auch gemeinsam mit dem Kunden individuelle Lösungen erarbeitet. An einem für die Region einzigartigen Projekt arbeitet der Künstler derzeit.
„Der Löss ist wichtig für diese Gegend und ist die Voraussetzung für den Anbau des Weins hier. Ich bin seit Wochen unterwegs und entnehme aus unterschiedlichsten Rieden kleine Proben, die mit Wasser verdünnt werden. Nicht jede Probe eignet sich für mich. Denn mein Ziel ist es einen Löss-Kachelofen zu bauen“, so Gerold Wucherer, der eine Reihe von bereits gebrannten Lössplatten, alle in unterschiedlichsten Brauntönen und vor allem beeindruckend, herzeigt. Der Keramikmeister spricht von der Zusammensetzung des Löss' bestehend aus 60 bis 70 Prozent Quarz, einen Teil Kalk und Ton. „Das Verhältnis muss passen, damit es verwendbar ist. Es gibt Lösse, die eignen sich gleich – aber das ist ein Glücksfall“, erklärt der Strasser und rechnet mit dem ersten Löss-Ofen im Herbst. Alle Fotos: www.meinbezirk.at

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