Mühldorf
Wachauer Ausnahmewinzer im neuen Gault Millau

Franz Hofbauer  und Michael Linke
  • Franz Hofbauer und Michael Linke
  • Foto: Pamela Schmatz
  • hochgeladen von Doris Necker

Riesenerfolg für die Wachauer Grabenwerkstatt in Trandorf: Das 2014 gegründete zwei-Mann-Projekt von Michael Linke und Franz Hofbauer wurde im neuen Gault Millau zum österreichischen „Ausnahmewinzer des Jahres“ gekürt.

MÜHLDORF. „Unglaublich. Das hätten wir uns im Leben nicht gedacht, dass wir nach gerade einmal sechs Jahrgängen mit so einer Auszeichnung dastehen. Wir haben die vergangenen Jahre einfach hart daran gearbeitet, unsere Ideen einer kompromisslos handwerklichen Herangehensweise in unseren Weinen nachvollziehbar zu ma- chen und die extremen Verhältnisse am Ende des Spitzer Grabens in unseren Weine wiederzugeben“, resü- miert Franz Hofbauer. „Und dann bekommen wir so einen Preis.“

Leidenschaft für steilen Weinberg

Hofbauer und Linke hätten sich kein schwierigeres Terrain für ihr gemeinsames Projekt aussuchen können. Am Trenning, der Bruck und dem Kalkofen, den höchsten und mitunter steilsten Rieden der Wachau, erwarben sie Parzellen, die vielfach Kletterparcours ähneln. Biologisch, mit Schubkarren und Hacken, immenser Leidenschaft und Energie begannen die beiden in ihren Terrassen zu werken.
In der Garage von Franz Hofbauers Eltern kelterten sie erste Weine, die dank ihrer Präzision und Finesse schon früh für Aufmerksamkeit sorgten.
Sie folgen dabei einem klaren Konzept. Biodynamische Prinzipien spielen darin genauso eine Rolle wie die akribische Auseinandersetzung mit jedem einzelnen Rebstock.

Guter Wein braucht Zeit

„Im Weingarten“, erzählt Michael Linke, „arbeiten wir ausnahmslos per Hand und versuchen in jeder einzelnen Riede der Essenz des Orts auf die Spur zu kommen. Im Keller beobachten wir viel und greifen selten ein. Jeder Wein erhält seinen Freiraum. Wir vergären unsere Weine spontan, schönen und filtern nicht und vertrauen auf den Faktor Zeit.“
Der Fokus der beiden liegt dabei ausschließlich auf Grünem Veltliner und Riesling. Das ist vor allem der Über- zeugung geschuldet, dass die beiden Sorten das Potenzial des Spitzer Grabens am besten wiedergeben. „Es hat aber auch“, meinen die beiden, „mit unseren ganz persönlichen Vorlieben zu tun. Denn letztlich bringst du nur dann eigenständige Weine in die Flasche, wenn du dich mit vollster Überzeugung und Begeisterung mit ihnen identifizieren kannst.“

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