Wissenschaft

Im Dienste der Nachhaltigkeit: Ursula Schneider, Petra Bohuslav und Alfred Teischinger.
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  • Im Dienste der Nachhaltigkeit: Ursula Schneider, Petra Bohuslav und Alfred Teischinger.
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KREMS (sg). Ein Schiff voller Wissenschaft macht zum dritten Mal Halt in Krems. Mit an Bord: Eine Ausstellung, die spielerisch aufschluss über Nachhaltigkeit und Demografie gibt. "Ohne pädagogisch die große Keule zu schwingen", wie Stefan Bernhardt vom FWF Wissenschaftsfond und Partner der deutschen MS Wissenschaft beschreibt.
Landesrätin Petra Bohuslav nutzte die Gelegenheit, um einen Blick in die blaugelben Labors frei zu geben. "Forschung ist oft nicht transparent, sondern weit weg vom Menschen", bedauert die Wirschaftslandesrätin, schließlich sei Krems einer jener Technopole, in denen Wirtschaft, Industrie und Forschung ganz eng zusammenarbeiten. Innovationen in puncto künstlicher Knorpel oder Dyalyse werden in Kremser Labors hervorgebracht.
Aber auch andere interessante Ergebnisse der Nachhaltigkeitsforschung holte Bohuslav auf die MS Wissenschaft. "Weltweit wird mehr Holz als Baustoff eingesetzt als Stahl, Aluminium, Zement und Glas zusammen", gab Boku Professor Alfred Teischinger zu bedenken, "der Baum ist die erfolgreichste Pflanze auf Erden. Daher ist es auch möglich, daraus Bauwerke mit 140 Metern Höhe daraus zu errichten." Das Institut für Holztechnologie und nachwachsende Rohstoffe am Standort Tulln sieht es daher als seine Aufgabe, grundlegendes Wissen zum Thema Holz zu erarbeiten und neue Verarbeitungstechnologien zu erforschen.
Architektin Ursula Schneider vom Leuchtturmprojekt Gugler (Greenmedia Campus Melk) beschäftigt sich mit der Planung und Realisierung von ganzheitlich nachhaltigen Gebäudekomplexen. Das Team, das in einem integralen Plaungsteam arbeitet und intensiv forscht, arbeitet derzeit an Plusenergiegebäuden, also 100 Prozent kreislauffähigen Gebäuden in unterschiedlichen Klimazonen. Eines nahm Schneider von weltweiter Bautätigkeit mit: "Wir leben hier in Mitteleuropa in einer sehr priviligierten Klimazone." Etwas Winter, etwas Sommer und dazwischen mildes Klima- das käme dem Bauen besser entgegen, als extremes Klima.

Autor:

Simone Göls aus Gmünd

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