16.10.2017, 13:14 Uhr

Langenlois: Offene Türen bei Künstlerinnen und Künstlern

Partner-Portäts im Keller-Atelier.

Reger Betrieb bei den Tagen der offenen Ateliers im Bezirk.

LANGENLOIS (mk) Bereits zum fünfzehnten Mal fanden in Niederösterreich die „Tage der offenen Ateliers“ statt. Diese Aktion ist inzwischen zu einer Plattform geworden, bei der sich mehr als 1.100 Künstlerinnen und Künstler aus dem Bundesland der Öffentlichkeit präsentieren – und man mit ihnen über ihre Arbeiten ins Gespräch kommen kann. Hier zwei Beispiele aus Langenlois.

Das Atelier „Allerhand Kunsthandwerk“ von Katharina Mavridou-Olson, gelegen am zentralen Langenloiser Holzplatz, öffnete seine Laden- und Hoftüren und zeigte am Samstag und Sonntag, 14. und 15. Oktober 2017, Arbeiten verschiedener Künstler: Neben den fantasievollen Glasfusions-Arbeiten der Hausherrin hatte beispielsweise Astrid Wolf Beispiele für die gehobene Floristik mitgebracht und gab im Atelier einen Einblick in ihr Schaffen, Regina Kaltenbrunner ließ sich beim Klöppeln auf die Finger schauen, Karin Leonhartsberger präsentierte Bilder, Elisabeth Ivenz Keramikarbeiten und Beate Drapela zeigte Schmuck- und Lederkreation. Die Besucher konnten künstlerische Werke aus Glas, Holz, Leder, Keramit und Zinn bewundern sowie Bilder „zum Begreifen“ und Malerei. Traditionell waren auch Karin und Helmut Popp mit ihren Kamptal-Alpakas zu Gast und boten Produkte aus deren Wolle an. Am Sonntag las Autor Manfred Kellner aus seinem neuen Buch „Litera-Tour durch Herbergen und Schänken” – musikalisch begleitet von den Langenloiser Klarinettofanten Michaela Bauer und Gottfried Bodner. Interessant zu wissen: „Allerhand Kunsthandwerk“ hat auch Manufaktur-Produkte in das Sortiment aufgenommen – etwa den Waldviertler-Whisky der Familie Haider aus Roggenreith.

Ebenfalls an beiden Tagen hatte das Kelleratelier von Helma Klinglhuber und Melitta J. Scheutz im Oberen Spiegelgraben, inmitten von Langenloiser Weingärten, geöffnet. Die beiden Künstlerinnen arbeiten seit vielen Jahren zusammen, haben gemeinsam intensive Studien in vielen Maltechniken durchgeführt, an Workshops und Sommerakademien teilgenommen sowie Mal- und Kunstreisen unternommen. Entsprechend vielfältig war denn auch das Angebot für die Besucher des Ateliers am Oberen Spiegelgraben am Wochenende: Skulpturen und Bilder standen dabei im Mittelpunkt – etwa die neuen „Meerbilder“ von Helma Klinglhuber, interessante Collagen von Melitta J. Scheutz oder – als gemeinsame Arbeit des Künstlerinnen-Duos – eine Bilderreihe, in der das Erich-Fried-Gedicht „Was es ist“ neu interpretiert und großformatig präsentiert wird.
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Karl Maurer aus Krems | 21.10.2017 | 21:57   Melden
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