08.10.2014, 09:42 Uhr

10 Jahre Caritas Sozialstation Lichtenau

Caritasdirektor Friedrich Schuhböck, Helga Böhm, stv. Sozialstationsleiterin, Regionalleiter Franz Dorn, Caritas Sozialstationsleiterin Brigitta Öhlzelt, Bürgermeister von Weinzierl Herbert Prandtner, Bürgermeisterin Ingrid Kleber, Albrechtsberg, Brigitte Tiefenbacher, Vorsitzende ARGE zur Förderung von Betreuen und Pflegen zu Hause, Bürgermeister Andreas Pichler und Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger, Gföhl (Foto: Foto: Caritas, Karl Lahmer)
LICHTENAU. Dank für „Früchte der Menschlichkeit“ und „Weinberg der Nächstenliebe“
Vor 13 Jahren hat die Caritas den Mobilen Dienst „Betreuen und Pflegen zu Hause“ in der Gemeinde Lichtenau gegründet, damals noch als Außenstelle von Gföhl. 2004 wurde daraus die Sozialstation Lichtenau, die auch für die Gemeinden Weinzierl, Albrechtsberg und Teile von Rastenfeld zuständig ist. Das 10-Jahr-Jubiläum wurde nun im Rahmen des Erntedankfestes in Lichtenau gefeiert.

Bürgermeister Andreas Pichler dankte Sozialstationsleiterin Brigitta Öhlzelt und ihrem Team für die wertvolle Arbeit. Sie ermöglichen, dass alte Menschen ihren Lebensabend in Würde zu Hause verbringen können, betonte Bürgermeister Pichler. 18 Mitarbeiterinnen und zwei Mitarbeiter arbeiten in der Sozialstation. Neben der Leiterin sorgen sich noch fünf Diplom-Schwestern bzw. –Pfleger, sieben Pflegehelferinnen bzw. Fachsozialbetreuerinnen und sieben Heimhelferinnen um die 90 Kundinnen und Kunden im Jahresschnitt.

Caritasdirektor Friedrich Schuhböck erinnerte an die großen Leistungen der vielen pflegenden Angehörigen in der Gemeinde. Danken wir zu Erntedank für die „Früchte der Menschlichkeit“ und den „Weinberg der Nächstenliebe“.
Eine besondere Herausforderung sieht Caritasdirektor Schuhböck in der Betreuung der vielen demenzkranken Menschen. Hier muss die Politik Wege finden, damit die pflegenden Angehörigen entlastet werden. Außerdem fordert Schuhböck eine diesbezügliche Reform der Ausbildung der Pflegeberufe und eine Anpassung des Pflegegeldes, das seit der Einführung 30 Prozent an Wert verloren hat.
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