02.01.2018, 09:08 Uhr

Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe erhält neuen Leiter

Prim. Schieder (rechts) übergibt die Abteilung an seinen Nachfolger Prim. Böck (links). (Foto: Uniklinik Krems)

Der Wechsel erfolgt nach 28 Jahren im Universitätsklinikum Krems

KREMS. Die Klinische Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe freut sich über einen neuen Abteilungsleiter am Universitätsklinikum Krems: Prim. Dr. Herbert Böck. Gleichzeitig nimmt das Klinikum Abschied von seinem Vorgänger Prim. Dr. Karl Schieder, der die Abteilung seit 1989 leitete.

28 Jahre war Prim. Dr. Karl Schieder Leiter der Klinischen Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am Universitätsklinikum Krems. In dieser Zeit hat sich viel verändert. Er führte mit der Gebärmutterspiegelung die Endoskopie als minimal-invasive Operationsmethode im Klinikum ein. Die hebammenbetonte Geburtshilfe, bei der Ärzte nur im Notfall eingreifen, setzte sich im Haus durch und mit der gynäkologischen Wochenstation konnten die Aufenthalte auch für onkologische Patientinnen verkürzt werden. Schieder war es auch, der die gynäkologische Onkologie an seiner Abteilung etablierte.

„Die onkologischen Patientinnen haben bei uns den großen Vorteil, dass die Strahlentherapie direkt vor Ort ist. Gynäkologisch stehen der Abteilung heute alle Möglichkeiten offen“, so Schieder, „Für meine Zeit als Abteilungsleiter bin ich vor allem meiner Frau und meiner Familie zu Dank verpflichtet. Für ihre Unterstützung bin ich unendlich dankbar.“

Prim. Dr. Herbert Böck ist nun mit Dezember der neue Leiter der Klinischen Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe. Seit Mai 2001 war er bereits als Oberarzt im Universitätsklinikum Krems tätig. Im Jänner 2015 wurde er zum stellvertretenden Abteilungsleiter. Böck möchte mit seiner Erfahrung aus den letzten Jahren die Zusammenarbeit der Abteilung mit den niedergelassenen gynäkologischen Fachärzten und Hausärzten verstärkt ausbauen. „Außerdem werden mein Ärzteteam und ich das medizinische Angebot in der gynäkologischen Betreuung ausweiten. Mit speziellen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden wollen wir künftig unseren Patientinnen entgegenkommen“, kündigt Böck an.
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