22.01.2018, 11:58 Uhr

Bevölkerung bevorzugt eine nördlichen Umfahrung

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Landesrat bei Lokalaugenschein in Allentsgschwendt

Landesrat Ludwig Schleritzko überzeugte sich am 10. Jänner 2018  in Allentsgschwendt in der Gemeinde Lichtenau über die Notwendigkeit einer Umfahrung.
„Mit Errichtung der Umfahrung erfolgt eine Entlastung der Bürgerinnen und Bürger von Allentsgschwendt sowie eine Erhöhung der Sicherheit und Lebensqualität", meint der Landesratnach dem Lokalaugenschein.

Die Landesstraße L 76 verläuft von der Kreuzung mit der Landesstraße B 36 bei Lugendorf über Salingberg, Grainbrunn, Allentsgschwendt und Lichtenau bis zur Kreuzung mit der Landesstraße B 37 bei Reittern.

Auf einer Länge von rund 1,2 Kilometern verläuft die Landesstraße L 76 durch das Ortsgebiet von Allentsgschwendt. Im Ortszentrum weist die Linienführung einige Kurven und eine Engstelle auf, durchgehenden Gehsteige im Ortsgebiet sind nicht vorhanden.

Von der Marktgemeinde Lichtenau wurden im örtlichen Flächenwidmungsplan die Freihalteflächen für eine zukünftige Umfahrung im Norden der Ortschaft vorgesehen. Nach einer generellen Studie, welche mehrere Varianten beinhaltet, hat man sich gemeinsam mit den Bewohnern von Allentsgschwendt auf die Variante einer nördlichen Umfahrung festgelegt.

In weiterer Folge wurden seitens der Marktgemeinde Lichtenau Vorbesprechungen mit den Grundstücksbesitzer durchgeführt. Im heurigen Jahr wird das Detailprojekt fertiggestellt sowie die Behördenverfahren und die Grundeinlösungen durchgeführt. 2019 könnten mit den Bauarbeiten für die rund 1,6 Kilometer lange Umfahrung nördlich von Allentsgschwendt begonnen werden.

Die Kosten für die Grundeinlösung werden von der Marktgemeinde Lichtenau getragen.
Die Baukosten für die Umfahrung werden auf rund 1,8 Millionen Euro geschätzt und vom Land NÖ getragen.
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