16.10.2014, 13:34 Uhr

Einbrecherprozess abermals vertagt

KREMS. Nach dem ein 45-jähriger Tscheche, dem die Staatsanwaltschaft St. Pölten zahlreiche Einbrüche in Spinde von Fitnessstudios in ganz Österreich zur Last legt, nach wie vor die meisten der 19 Fakten bestreitet, bedurfte der Prozess zur Ladung von rund zehn weiteren Zeugen einer neuerlichen Vertagung.
Erdrückende Beweise, vor allem die Identifizierung des Beschuldigten, der seit 30 Jahren mit falschen Ausweisen lebt, durch Mitarbeiter und Gäste der Studios, konnten ihn nicht zu einem Geständnis bringen. Selbst Verteidiger Gerhard Taufner scheiterte mit dem Versuch, seinem Mandanten ein Geständnis als strafmildernd nahezulegen.
„Ja, es kann sein, dass sie mich gesehen haben“, bestätigte der einschlägig vorbestrafte Tscheche die Aussagen unter anderem auch von sechs Opfern aus Krems, wo der 45-Jährige in zwei Fitnessstudios im März 2014 sechs Spinde geplündert haben soll.
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