03.04.2017, 14:56 Uhr

IMC FH Krems haucht Gozzoburg wieder Leben ein

Betriebsleiterin der Gozzoburg Anna Aichinger mit IMC FH Krems Geschäftsführerin Mag. Ulrike Prommer und dem Kremser Bürgermeister Dr. Reinhard Resch. (Foto: IMC Krems)

Die IMC FH Krems investiert 1,5 Millionen Euro in Sanierung und Umbau der Gozzoburg

KREMS. Die IMC FH Krems bringt wieder Leben in die Gozzoburg. Die Fertigstellung der Umbauarbeiten an der Gozzoburg ist bereits für Juni geplant, die Eröffnung wird dann im September erfolgen.

Ziel der multifunktionalen Nutzung ist es, „die Gozzoburg wieder lebendig zu machen und für alle, Jung und Alt, zu öffnen“, erklärt IMC FH Krems Geschäftsführerin Ulrike Prommer. Der neue Bildungsstandort der IMC FH Krems wird vor allem auch eine Anlaufstelle für die internationalen Studierenden sein, da sich dort das International Welcome Center, das Language Center und das Career Center befinden werden.

„Mit der Nutzung der Gozzoburg für den Bildungsbereich wird die Positionierung der Stadt Krems als Bildungs- und Forschungsstandort weiter verstärkt“, ist auch Bürgermeister Reinhard Resch vom Projekt überzeugt.

Umbau als Wiederbelebung

Neben Seminarräumen wird es auch wieder einen Gastronomiebetrieb in der historischen Stadtburg geben. Mit Beginn des neuen Studienjahres im Herbst ziehen Teile der IMC Fachhochschule in die Gozzoburg ein. „Wir haben jetzt alle Genehmigungen und die ersten Arbeiten beauftragt", freut sich IMC- Geschäftsführerin Ulrike Frommer, dass es nun in die Umsetzungsphase des Projektes geht.

Mehr als 1,5 Millionen Euro sind dafür in Summe veranschlagt. Es geht vorranging um die Adaptierung der Räumlichkeiten für die Verwaltung sowie Lehr- und Seminarräume, die sowohl von Studierenden aus der nahen Piaristengasse wie auch jenen vom Campus genutzt werden sollen. Weitere 350.000 Euro wendet die Stadt für die Adaptierung des Restaurantbereiches auf.

Neue Gastro: Begegnungsort für alle

Die Wiederbelebung der Gastronomie, dort, wo dereinst der legendäre Mayer-Bertl und zuletzt Bruno Bruckner die Gäste bewirtet haben, ist ein weiterer Schwerpunkt. Ulrike Prommer: „Das wird keine Mensa, sondern ein öffentlich zugängliches Lokal, mittags mit einem gesunden Tagesgericht und kleiner Karte und abends zum ,after work´, wo nicht um 19 Uhr zugesperrt wird."

Damit kommt man auch dem Wunsch der Studenten nach, die immer wieder darüber klagen, dass die meisten Cafés schon früh dichtmachen. Ergänzt wird der Bereich mit einem ständig wechselnden und umfassenden Weinangebot, das sich vor allem auf regionalen Weine spezialisiert.

Coworking-Space

Das Gesamtkonzept wird zudem mit dem Coworking-Space in der Unteren Landstraße komplettiert. Die beiden Gebäude sind durch einen Lift miteinander verbunden. Beim Coworking-Space handelt es sich um voll ausgestattete Arbeitsplätze, die kostengünstig gemietet werden können. Sie sind für Studierende und Absolventen der Universitäten für deren Unternehmensgründungen gedacht, wobei professionelle Unterstützung bereitgestellt wird.
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