04.09.2014, 10:16 Uhr

Kreative Ideenwerkstatt mit Jugendlichen aus Gföhl, Jaidhof und Lichtenau

Verein LEADER-Region-Kamptal-Wagram veranstalteten kreativen Ideenwerkstatt mit Jugendlichen aus Gföhl, Jaidhof und Lichtenau (Foto: Foto: privat)

„Jugend gestaltet Zukunft“, so lautete der Titel des Workshops der Ende August 2014 im Bewegungsraum Jaidhof durchgeführt wurde. 25 engagierte Jugendliche aus den Gemeinden Gföhl, Jaidhof und Lichtenau waren gekommen um an 3 Themen zu arbeiten: Mobilität, Wirtschaft und Freizeitkultur.

Unter der Leitung von LEADER-Managerin Danja Mlinaritsch und Dorferneuerungsbetreuerin DI Maria Theresia Schindler setzten sich die Jugendlichen zu Beginn aktiv mit der Struktur ihrer Gemeinde und der näheren Umgebung auseinander: Mobilität – welche Wege lege ich zurück und welche Verkehrsmittel benutze ich; Wirtschaft – welche Betriebe sind mir bekannt und wo sehe ich Jobmöglichkeiten für mich; Freizeitkultur – welche Angebote nutze ich und wo könnte es Verbesserungen geben.

Christian Neugschwendtner aus Jaidhof: „In meiner näheren Umgebung gibt es ein großes Angebot an Sport- und Freizeitaktivitäten. Ich kann es gut nutzen, da ich ein Auto besitze. Wenn man bei uns auf Öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist, hat man sicherlich Nachteile die Angebote in den Nachbargemeinden zu nutzen, auch wenn sich schon Einiges verbessert hat“.

„Ich möchte auch zukünftig im Waldvierel leben“, so Marina Klaffl aus Lichtenau. „Was ich dazu brauche ist ein passender Arbeitsplatz und eine gute Verkehrsverbindung.“ Diese Aussage steht stellvertretend für alle 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

In Form einer moderierten Fragerunde waren die Jugendlichen gefordert, Verbesserungsvor­schläge zu den Themen Mobilität, Wirtschaft und Freizeitkultur zu diskutieren.

Zur Verbesserung des öffentlichen Verkehrs regt Michael Steindl aus Lichtenau an: „Ich sehe oft große Busse mit wenigen Fahrgästen und rege an, dass es zukünftig kleinere Busse gibt, die öfter fahren und auch in kleine Ortschaften kommen. Zusätzlich können wir Jugendlichen selbst die Organisation von Fahrgemeinschaften in die Hand nehmen“.

„Im Bereich Bildung & Wirtschaft nehmen wir wahr, dass die Lehrer zu wenig über die Betriebe im Waldviertel und die damit verbunden Jobmöglichkeiten wissen. Wir regen an, dass Lehrer Schnuppertage in Firmen machen und das die Firmen Aktionen überlegen, wie sie sich in Schulen präsentieren können“, so Patrick Aschauer aus Gföhl.

Jürgen Kostler aus Jaidhof: „Schüler sollten bereits in der Grundschule informiert werden, welche Weiterbildungs- und Berufsmöglichkeiten es nach der Grundschule gibt. Vielen ist das Modell Lehre & Studium gar nicht bekannt“:„Für uns war es ein sehr produktiver Abend, mit vielen Anregungen und Ideen in den Bereichen Wirtschaft, Mobilität und Freizeitkultur“, so Bürgermeister Andreas Pichler aus Lichtenau. „An einigen Anregungen arbeiten wir bereits, einige neue Anregungen nehme ich mir als Aufgabe für die nächsten Wochen mit“, so Bürgermeisterin Ludmilla Etzenberger, Gföhl.
„Ich bedanke mich herzlich für Euer Engagement und Euer Interesse“, so schloss Bürgermeister Franz Aschauer den Abend „und wünsche mir, dass Ihr Euch zukünftig aktiv in die Gemeinde einbringt und uns weiterhin Vorschläge macht, wenn Ihr Ideen und Verbesserungsvorschläge habt.“
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