16.10.2016, 13:15 Uhr

Krems - wieder ein Stück mehr 'international'

ISK-Miteigentümer- und -begründer Univ. Prof. Dr. Martin Nuhr, Dr. h.c. Mag. Heinz Boyer.
Krems: Pfarre St. Paul |

Im Rahmen eines Festgottesdienstes wurde die 'International School Krems' eröffnet. Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kirche mit Rang und Namen kamen, um mitzufeiern und zu gratulieren.

Allen voran NÖ-Bildungslandesrätin Barbara Schwarz, NR-Abgeordneter Walter Rosenkranz, Bürgermeister Reinhard Resch, Vize Wolfgang Derler und führende Pädagogen aus anderen Kremser Schulen. Im Rampenlicht standen die ISK-Schüler- und -lehrer sowie die ISK-Mitbegründer Heinz Boyer, IMC FH-Geschäftsführerin Ulrike Prommer, Diplompädagogin Beatrix Konicek und Nuhr Medical-Center-Chef Martin Nuhr.
Der Festgottesdienst wurde von Bischof Klaus Küng gemeinsam mit Bischofsvikar Karl Schrittwieser abgehalten. Naheliegend, ist doch neben der IMC FH Krems, Erich Erber, Martin Nuhr und Guntard Gutmann die Diözese St. Pölten Haupteigentümer der neuen, römisch-katholischen konfessionellen Privatschule, die zusätzlich vom Land NÖ unterstützt wird.

Bilingual, individuell, persönlichkeitsfördernd

Das, was die ISK - zunächst noch in Volksschulform - von öffentlich-rechtlichen Schulen unterscheidet, ist der Zugang zum Schüler an sich. Neben zweisprachigem Unterricht hat man sich der Berücksichtigung von Stärken und Schwächen jedes einzelnen Kindes verschrieben. Großes Augenmerk liegt auf der Vermittlung von christilichen Traditionen, Werten, Ethik und Moral, dazu kommt die tägliche Turnstunde. So soll vorzeitig ein zielgerichteter, auf das künftige Leben der jungen Menschen zugeschnittener Unterricht möglich sein. Dazu kommt - in Einzelfällen - die Bereitschaft, mittels Stipendien finanziell auszuhelfen.

Die ISK hat ihren Schulbetrieb mit dem Start des Herbstsemesters in den Räumlichkeiten der Kirchlich Pädagogischen Hochschule in Krems-Mitterau aufgenommen. Im Zuge der Festmesse wurde Schulleiterin Petra Wolfsberger von Landesrätin Barbara Schwarz offiziell mit der Leitung der International School als Direktorin betraut.

Lesen Sie hier mehr zur neuen, zukunftsweisenden International School Krems.

Stimmen zur Eröffnung

Diözesanbischof DDr. Klaus Küng: „Ich habe große Hoffnung und bete dafür, dass hier eine Schule zustande kommt mit einer ganzheitlichen Bildung. Das ist von großer Bedeutung für das Land, die Familien und die Kinder. Diese Schule stellt eine Riesenbemühung dar, Lösungen für die Zukunft zu finden."
OStR Prof. Beatrix Konicek: „Heute bin ich in erster Linie stolz und glücklich, dass wir dieses Fest, das durch seine Gäste etwas ganz Besonderes wird, feiern können.“
ISK-Mitbegründer Dr. h.c. Mag. Heinz Boyer:„Ein Traum bzw. ein gestecktes Ziel ist Wirklichkeit geworden - die ISK Krems hat mit 21 Kindern den Schulbetrieb aufgenommen. Als Pädagoge und langjähriger Direktor hatte ich langjährigen Einblick in das österreichische Bildungssystem und weiß, dass dort die Priorität nicht dem Schüler sondern dem System gilt. So habe ich selbst die Initiative ergriffen, um ein modernes, bildungspolitisches Modell zu realisieren - nach christilichen Wertvorstellungen mit dem Kind im Mittelpunkt. Dabei muss es selbstverständlich sein dürfen, dass ein Kreuz, ein Gebet oder ein christliches Fest im schulischen Alltag verankert sind.“
Krems-Bürgermeister Dr. Reinhard Resch:
„Krems ist eine Bildungsstadt von europäischem Format mit langer schulischer Tradition und hat in Relation zur Bevölkerung die größte Dichte an Fachhochschulen in ganz Europa. In Krems haben Menschen aus 104 Nationen ihren Hauptwohnsitz. Die ISK, die mit ihrer bilingualen Grundausbildung zu einem sprachlichen Verständnis beiträgt, ist die logische Konsequenz aus dieser bunten Nationenvielfalt.“
Univ. Prof. Dr. Martin Nuhr:"Jede Sprache eröffnet Perspektiven und fördert die internationale Identität, daher ist Englisch an der ISK die zweite Schulsprache. Unterschiedliche Menschen mit ebensolchen Nationalitäten, die in Krems wohnen, bedingen neue Formen des Dialogs und wertschätzenden Umgangs miteinander, basierend auf christlicher Wertorientierung. Das Modell einer verschränkten Ganztagsschule mit ganzheitlichem Lernen unter Berücksichtigung kommunikativer, emotionaler und sozialer Aspekte wird dabei ebenso gefördert wie die Gesundheit unserer Schüler mittels täglicher Turnstunde, was mir als Arzt ein besonderes Anliegen war und ist.“
Mag. Barbara Schwarz:„Ich habe aufgrund persönlicher Freundschaft zur Geschäftsführerin der ISK miterlebt, wieviel Herzblut da drinnen steckt. Ganz viele Menschen haben tolle Arbeit geleistet, um diese Schule aufzubauen. Konkurrenz ist das beste, das uns im Leben passieren kann - wenn wir Qualität wollen, müssen wir zwischen den Bildungs-Institutionen Wettbewerb zulassen. Denn jede Schulform die entsteht - und hier entsteht etwas ganz Besonderes - gibt uns Gelegenheit, auch für das öffentliche Schulsystem etwas dazuzulernen."
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