25.09.2014, 09:36 Uhr

Leistung trotz chronischer Erkrankung

OÄ Dr. Andrea Podolsky, IPAS-Leiterin, Rehabilitationspatient, Landesrat Mag. Karl Wilfing (Foto: LK Krems)
KREMS. Tage nach dem Wachau-Marathon stattete Landesrat Mag. Karl Wilfing dem Institut für Präventiv- und angewandte Sportmedizin am Universitätsklinikum Krems einen Besuch ab und betrachtete gemeinsam mit der Leiterin, OÄ Dr. Andrea Podolsky, die Möglichkeiten des Trainings bei vorbestehenden chronischen Erkrankungen.


„Das Institut für Präventiv- und angewandte Sportmedizin bietet ein breites Spektrum an fachspezifischer Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung bei Erkrankungen oder nach Operationen, sowie eine moderne Rehabilitation und Prävention. Ein sportliches Event wie der Wachau-Marathon ist sicher auch eine Motivation und ein Anreiz für Menschen mit chronischen Erkrankungen. Am Institut können sie erlernen wie sie ihre Leistungen steigern“, so Landesrat Mag. Karl Wilfing.

Rund 10.000 erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler waren an dem Wochenende in Krems beim alljährlichen Wachau-Marathon zu sehen. Diese Menschen unterziehen sich über Jahre hinweg einem regelmäßigen Training zur Verbesserung ihrer Körperfunktionen, um dann die angestrebte Leistung zu erbringen.
Das Wissen über die Veränderungen in Körper und Geist, die durch Training erreicht werden können, hat man sich auch in der Medizin zu Nutze gemacht. Bei Menschen die an einer chronischen Krankheit leiden, wird, sobald diese sich in einem stabilen Stadium befindet, durch Training versucht die Körperfunktionen zu verbessern, um den Betroffenen dadurch eine möglichst hohe Lebensqualität zu gewährleisten.
Patientinnen und Patienten mit Herzerkrankungen können diese Form von Training am Institut für Präventiv- und angewandte Sportmedizin am Universitätsklinikum Krems, im Rahmen einer ambulanten Herzrehabilitation in Anspruch nehmen. Der Leistungsstand wird vorab eruiert, um die Übungen und deren Schweregrad individuell anzupassen.
Die Erfolge wurden einerseits wissenschaftlich erwiesen und können andererseits von zahlreichen Patientinnen und Patienten die diese ambulante Rehabilitation durchlaufen sind bestätigt werden.
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